wiki:SoftwareKeplerReleases/Gerhard
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Kepler-Release Galanter Gerhard

„Galanter Gerhard” ist der siebte Point-Release für die Rechner am Kepler-Gymnasium. Die Software läuft schulweit auf allen Klassenraumrechnern, Laptops und im Lehrerzimmer.

„Galanter Gerhard” wurde im Schuljahr 2018/19 erstmals ausgerollt. Bereits die Beta-Version erwies sich als so stabil, dass sie erst gegen Ende des Schuljahres 2018/19 durch den endgültigen Release abgelöst wurde.

Inzwischen ist das erste Update „Galanter Gerhard 1.1” erschienen.

Neuerungen

Ubuntu 18.04 LTS

Hinter dem Wechsel von „Famoser Falk” zu „Galanter Gerhard” verbirgt sich tatsächlich der Übergang zu einer neuen ​Ubuntu-Version. Ubuntu ist ein ​freies und kostenloses ​GNU/Linux-Betriebs- und Desktopsystem. „Galanter Gerhard” basiert auf dessen im April 2018 erschienenen Langzeit-Release 18.04, Codename ​„Bionic Beaver”.

Am Sechserrondell im Lehrerzimmer stehen noch einige DVDs mit Ubuntu 18.04 LTS bereit, die Sie mitnehmen und auf Ihrem eigenen Rechner zuhause oder ihrem Notebook neben Ihrem gewohnten Betriebssystem installieren können. Wenn Sie die DVD nicht mehr benötigen, geben Sie sie einfach weiter – das ist völlig legal, üblich und erwünscht.

Unter der Haube

Langzeit-Releases von Ubuntu erscheinen alle zwei Jahre und beinhalten sämtliche Änderungen, die in dieser Zeit an der Software vorgenommen wurden. „Galanter Gerhard” enthält daher eine Vielzahl kleiner und großer technischer Neuerungen. Viele davon betreffen die Unterstützung neuer Hardware sowie die Härtung und Verbesserung des existierenden Codes. Sie als Anwender spüren davon vor allem flüssigere, angenehmere und stabilere Arbeitsabläufe.

Sichtbare Änderungen

Kommen wir zu dem, was Ihnen der Galante Gerhard für sichtbare Neuerungen bringt. Zum Beispiel neue Software:

Musescore
Auf Anregung von Uta Schumacher und für alle Musiklehrer, Musikschüler, Musiker, Musikbegeisterte und solche, die es werden wollen, finden Sie auf allen Rechnern den Audio-Sequencer, Noteneditor und Kompositionsassistenten ​Musescore. Lassen Sie ihre Schüler einfache Motive oder ganze Musikstücke als klassische Partituren am Computer komponieren, bearbeiten und dort oder auf MIDI-Geräten abspielen. Erstellen Sie selbst „hörbare” Notenblätter für den Unterricht. (Details: ticket:3016)
Feldlab
Für Physiklehrer: Die Software ​Feldlab zur Simulation elektrischer, magnetischer und von Vektorfeldern ist nun wieder auf allen Rechnern verwendbar – für Lehrer ebenso wie für Schüler. Lassen Sie Ihre Schüler damit elektrische und magnetische Felder konstruieren und erforschen. Demonstrieren Sie Simulationsergebnisse anstelle zeitaufwändiger und klebriger Experimente mit Rhizinusöl und Metallspänen (die Physiklehrer wissen, wovon ich spreche … Details: ticket:2787.)
Sketchup
Auf Wunsch der BK-Lehrer und vielleicht auch für Geographie, Physik, Mathematik und Darstellende Geometrie läuft nun wieder die Software ​Sketchup des Großkonzerns Google auf unseren Rechnern. Man kann damit dreidimensionale Modelle von Gebäuden konstruieren und möglicherweise sogar in die Datenbank von ​Google Earth hochladen (böse, böse, Details: ticket:2787).
Mathegrafix
Auf Anregung von Hermann Kaupp finden die Mathematiklehrer nun die Software ​Mathegrafix auf allen Rechnern. Mathematiklehrer können damit für den Unterricht alle Grafiken erstellen, die ihr Lehrerherz höher schlagen lässt. Von einfachen Funktionsgraphen über schön präsentierte Baumdiagramme zu ebener und räumlicher Geometrie bis hin zu Phasendiagrammen chaotischer Vorgänge lässt dieses Programm keinen Wunsch offen. – Besonders nützlich für Ihren Unterricht oder wenn Sie mal schnell eine Matheklausur entwerfen wollen … (Details: ticket:3041)
Geogebra
Doch Mathe- und Physiklehrer: Vergesst ​Geogebra nicht! Es läuft nun in der völlig neu implementierten HTML-Version „Geogebra Classic” auf allen Klassenraumrechnern ebenso wie in jedem Browser bei Ihnen und jedem Schüler zuhause. Geben Sie interaktive Hausaufgaben mit Geogebra und besprechen sie am Beamer im Unterricht. Oder demonstrieren Sie Mathematik live und animiert in 3d. Die Fachschaft Mathematik hält hierfür jetzt auch 3d-Brillen in doppelter Klassenstärke bereit. Geogebra ist die Milchlegendeeierwollsau des Matheunterrichts; und die Physiker schneiden sich ein saftiges Steak davon ab und grillen es, wie sie wollen. (Details: ticket:3174)
Chromium
Der Internet-Browser ​Chromium ersetzt unser bisheriges Arbeitstier ​Firefox: Das bedeutet nicht, dass Firefox schlecht wäre. Firefox ist ein ​quelloffener, freier und kostenloser Internet-Browser und einer der drei weltweit am meisten genutzen Browser zur Darstellung des Internets. Die ​Mozilla-Foundation, die seine Entwicklung finanziert, ist eine geachtete Stiftung zur Förderung freier Software.

Mit unseren begrenzten zeitlichen Ressourcen ist es entscheidend, die Software für Sie schnell und verlässlich verwalten zu können. Hier hat der schon sehr betagte Firefox-Browser einigen Ballast an Bord (seine ersten Versionen datieren aus den Anfangsjahren des Word Wide Web in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts.) Diesen Browser an unser Netzwerk anzupassen wurde mehr und mehr zu einer unlösbaren Aufgabe. Wenn Sie Sudoku mögen, wissen Sie, was ich meine.

Der Chromium-Browser ist dagegen einfacher zu verwalten, schlanker und modernen. Er ist größtenteils identisch mit den populären Browser ​Chrome des Google-Konzerns. Die Google-Chefs scheinen sich an ihr altes Motto zu erinnern: ​Do no evil. Der Google-Konzern veröffentlicht den größten Teil des Quelltextes von Chrome frei und kostenlos im Internet. Jedermann kann den Quelltext lesen, verstehen, untersuchen, auf Herz und Nieren testen und nach Belieben kopieren und abändern. Daraus wird der freie, quelloffene und sichere Browser ​Chromium.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Chromium_11_Logo.svg

Sie finden den Link direkt über dem Firefox-Symbol in Ihrer Seitenleiste. Bitte steigen Sie um. (Details: ticket:2867)

Nutzeroberflächen

Beim Login können Sie sich nun frei zwischen zwei Nutzeroberflächen entscheiden: „Unity” und „Ubuntu”. Für Linux existiert eine Vielzahl freier und kostenloser Nutzeroberflächen, die sich teils massiv unterscheiden. (Wenn Sie das wundert, sind Sie vielleicht schon auf die Verkaufsstrategie der kommerziellen Konzerne hereingefallen :-)).

  • „Unity”, ist die Oberfläche, die Sie aus den letzten Jahren kennen. Sie wird aber nicht mehr weiter entwickelt.
  • Hinter „Ubuntu” verbirgt sich das GNOME-Projekt mit einer sehr aktiven Entwicklergemeinde. Das ist die Standardoberfläche für zukünftige Ubuntu-Versionen.

GNOME unterscheidet sich hier und dort von Unity, doch sicher weniger, als sich z.B. Windows 10 von Windows 7 unterschied. Und dafür haben Sie sogar Geld gezahlt :-). Bei uns haben Sie derzeit die freie Wahl. Kostauchnix.

​http://paedml.kg-fds.de/trac/query?status=accepted&status=assigned&status=closed&status=new&status=reopened&milestone=Image+%22Galanter+Gerhard%22&group=status&order=priority

Weitere Neuerungen:

  • "<Name>" enthält alle aktuellen Updates der Ubuntu-Software, darunter die neusten Versionen von Libre-Office, Firefox und Thunderbird.

Vollständige Liste der Änderungen

Wir freuen uns, wenn Sie sich auch für die vielen kleinen Details interessieren, die das Netzwerkteam in das <Name>-Release gepackt hat. Die entnehmen Sie der Ticketübersicht zum Milestone "<Name>".

Bekannte Bugs

Einige Bugs haben es in das aktuelle Release geschafft und werden dort nicht mehr ausgebügelt: Sie stehen auf der To-Do-Liste für das nächste Release. Die wichtigsten sind:

Trivia

Die Kepler-Releases folgen einem alphabetischen Adjektiv/Name-Schema. Männliche und weibliche Vornamen wechseln ab; die Adjektive sollen auf eingängige Weise spektakulär klingen.

<Name>

Der nächste Release ist für den <Datum> veranschlagt und trägt den Codenamen "<Name>".


Creative-Commons-Lizenz

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