[[PageOutline]] = Kepler-Release //Galanter Gerhard// „Galanter Gerhard” ist der siebte Point-Release für die Rechner am Kepler-Gymnasium. Die Software läuft schulweit auf allen Klassenraumrechnern, Laptops und im Lehrerzimmer. „Galanter Gerhard” erschien im Schuljahr 2018/19. Die Beta-Version erwies sich als so stabil, dass sie erst gegen Ende des Schuljahres 2018/19 durch den endgültigen Release abgelöst wurde. Im September 2019 ist das erste Update „Galanter Gerhard 1.1” erschienen. == Ubuntu 18.04 LTS Hinter dem Wechsel von [SoftwareKeplerReleases/Falk „Famoser Falk” ] zu „Galanter Gerhard” verbirgt sich der Übergang zu einer neuen [wikipediaDe:Ubuntu]-Version. Ubuntu ist ein [https://www.gnu.de/free-software/index.de.html freies] und kostenloses [wikipediaDe:GNU GNU/Linux]-Betriebs- und Desktopsystem. „Galanter Gerhard” basiert auf dessen im April 2018 erschienenen Langzeit-Release 18.04, Codename [[wikipediaDe:Ubuntu#Ubuntu_18.04_LTS|„Bionic Beaver”]]. Am Sechserrondell im Lehrerzimmer stehen DVDs mit Ubuntu 18.04 LTS bereit, die Sie mitnehmen und auf Ihrem eigenen Rechner zuhause oder ihrem Notebook neben Ihrem gewohnten Betriebssystem installieren können. Wenn Sie die DVD nicht mehr benötigen, geben Sie sie einfach weiter – das ist völlig legal, üblich und erwünscht. == Neue Software Langzeit-Releases von Ubuntu beinhalten jeweils die neuste Software der letzten zwei Jahre. „Galanter Gerhard” enthält daher eine Vielzahl kleiner und großer technischer Neuerungen. Viele davon betreffen die Unterstützung neuer Hardware sowie die Härtung und Verbesserung des existierenden Codes. Sie als Anwender spüren davon vor allem flüssigere, angenehmere und stabilere Arbeitsabläufe. Im Alltagsbetrieb ist für Sie vor allem die neue Software relevant: Musescore:: Auf Anregung von Uta Schumacher und für alle Musiklehrer, Musikschüler, Musiker, Musikbegeisterte und solche, die es werden wollen, finden Sie auf allen Rechnern den Audio-Sequencer, Noteneditor und Kompositionsassistenten [[https://musescore.org/de|Musescore]]. Lassen Sie ihre Schüler einfache Motive oder ganze Musikstücke als klassische Partituren am Computer komponieren, bearbeiten und dort oder auf MIDI-Geräten abspielen. Erstellen Sie selbst „hörbare” Notenblätter für den Unterricht. (Details: ticket:3016) Feldlab:: Für Physiklehrer: Die Software [[http://www.physikdidaktik.uni-karlsruhe.de/software/fieldlab/|Feldlab]] zur Simulation elektrischer, magnetischer und von Vektorfeldern ist nun wieder auf allen Rechnern verwendbar – für Lehrer ebenso wie für Schüler. Lassen Sie Ihre Schüler damit elektrische und magnetische Felder konstruieren und erforschen. Demonstrieren Sie Simulationsergebnisse anstelle zeitaufwändiger und klebriger Experimente mit Rhizinusöl und Metallspänen (die Physiklehrer wissen, wovon ich spreche … Details: ticket:2787.) Sketchup:: Auf Wunsch der BK-Lehrer und vielleicht auch für Geographie, Physik, Mathematik und Darstellende Geometrie läuft nun wieder die Software [[https://www.sketchup.com/de|Sketchup]] des Großkonzerns Google auf unseren Rechnern. Man kann damit dreidimensionale Modelle von Gebäuden konstruieren und möglicherweise sogar in die Datenbank von [[https://www.google.com/intl/de/earth/|Google Earth]] hochladen (böse, böse, Details: ticket:2787). Mathegrafix:: Auf Anregung von Hermann Kaupp finden die Mathematiklehrer nun die Software [[https://www.mathegrafix.de/|Mathegrafix]] auf allen Rechnern. Mathematiklehrer können damit für den Unterricht alle Grafiken erstellen, die ihr Lehrerherz höher schlagen lässt. Von einfachen Funktionsgraphen über schön präsentierte Baumdiagramme zu ebener und räumlicher Geometrie bis hin zu Phasendiagrammen chaotischer Vorgänge lässt dieses Programm keinen Wunsch offen. – Besonders nützlich für Ihren Unterricht oder wenn Sie mal schnell eine Matheklausur entwerfen wollen … (Details: ticket:3041) Geogebra:: Doch Mathe- und Physiklehrer: Vergesst [[https://www.geogebra.org/?lang=de|Geogebra]] nicht! Es läuft nun in der völlig neu implementierten HTML-Version „Geogebra Classic” auf allen Klassenraumrechnern ebenso wie in jedem Browser und auf jedem Smartphone eurer Schüler. Gebt interaktive Hausaufgaben mit Geogebra und besprecht sie am Beamer im Unterricht. Demonstriert Mathematik live und animiert in 3d. Die Fachschaft Mathematik hält hierfür jetzt auch 3d-Brillen in doppelter Klassenstärke bereit. Geogebra ist die Milchlegendeeierwollsau des Matheunterrichts und die Physiker schneiden sich ein saftiges Steak davon ab und grillen es, wie sie wollen. (Details: ticket:3174) Chromium:: Der Internet-Browser [[https://de.wikipedia.org/wiki/Chromium_(Browser)|Chromium]] ersetzt unser bisheriges Arbeitstier [[https://www.mozilla.org/de/|Firefox]]: Das bedeutet nicht, dass Firefox schlecht wäre. Firefox ist ein [https://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Firefox "quelloffener, freier und kostenloser Internet-Browser"] und einer der drei weltweit am meisten genutzen Browser zur Darstellung des Internets. Die [https://de.wikipedia.org/wiki/Mozilla_Foundation Mozilla-Foundation], die seine Entwicklung finanziert, ist eine geachtete Stiftung zur Förderung freier Software. Mit unseren begrenzten zeitlichen Ressourcen ist es entscheidend, die Software für Sie schnell und verlässlich verwalten zu können. Hier hat der schon sehr betagte Firefox-Browser einigen Ballast an Bord (seine ersten Versionen datieren aus den Anfangsjahren des Word Wide Web in den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts.) Diesen Browser an unser Netzwerk anzupassen wurde mehr und mehr zu einer unlösbaren Aufgabe. Wenn Sie Sudoku mögen, wissen Sie, was ich meine. [[Image(https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Chromium_11_Logo.svg, width=50m, left, margin-right=10)]] Der Chromium-Browser ist dagegen einfacher zu verwalten, schlanker und moderner. Er ist größtenteils identisch mit dem populären Browser [[https://de.wikipedia.org/wiki/Google_Chrome|Chrome]] des Großkonzerns Google. Dessen Chefs scheinen sich an ihr Gründungsmotto zu erinnern: [[https://en.wikipedia.org/wiki/Don%27t_be_evil|"Do no evil"]]. Der Google-Konzern veröffentlicht den größten Teil des Quelltextes von Chrome frei und kostenlos im Internet. Jedermann kann den Quelltext lesen, verstehen, untersuchen, auf Herz und Nieren testen und nach Belieben kopieren und abändern. Daraus wird der freie, quelloffene und sichere Browser [[https://de.wikipedia.org/wiki/Chromium_(Browser)|Chromium]]. Sie finden den Link direkt über dem Firefox-Symbol in Ihrer Seitenleiste. Bitte steigen Sie um. Der Firefox-Browser wird im nächsten Schuljahr von unserem System verschwinden. (Details: ticket:2867) Telegram:: Ein Client für den verschlüsselten Messenger //Telegram// ist auf allen unseren Rechnern installiert. Schreiben und empfangen Sie damit Botschaften genau wie auf Ihrem Handy. Sie können sich damit sogar innerhalb der Schule unterhalten (sofern der Datenschutz das erlaubt …) In den Einstellungen müssen Sie unseren Proxyserver bitte selbst eintragen: Falls Sie Hilfe benötigen, sprechen Sie mich jederzeit an. Kolourpaint:: Das hoffnungslos anachronistische Malprogramm //Kolourpaint// gibt es jetzt wieder auf allen Rechnern. Windows-Nutzer scheinen es zu lieben. TeXStudio:: Auf Anregung von Ruben Pallesche gibt es für Nutzer des professionellen Textsatzsystems [WikipediaDe:LaTeX] ein verbessertes GUI namens //TeXStudio//, welches das alte //TeXMaker// ablöst. Lilypond:: Professionellen Satz gibt es auch für Musiker: Lernen Sie LaTeX und setzen Sie Ihre Noten in Druckqualität. [[wikipediaDe:Lilypond]] setzt Partituren nach alten Handwerksregeln. Vergleichen Sie das Ergebnis mit teuren Produkten wie Finale, Sibelius und Co. Auch Musescore (siehe oben und damit schließt sich der Kreis der neuen Software) arbeitet mit Lilypond zusammen. == Bedienoberflächen Beim Login können Sie sich nun frei zwischen zwei Nutzeroberflächen entscheiden: „Unity” und „Ubuntu”. Seit dem letzten Update arbeiten Sie mit der neuen Oberfläche. Sie können jederzeit zur alten Oberfläche zurückwechseln, wenn Sie in der Anmeldemaske auf das kleine Symbol neben Ihrem Namen klicken und „Unity” wählen.. Windows-Nutzer hadern zumeist dem Konzept verschiedener Nutzeroberflächen. Das ist deshalb besonders spaßig, weil Windows seine Nutzeroberfläche auf dem Weg von Windows 1 –> 3.1 –> 95 –> XP –> Millenium –> Vista –> 7 –> 8 –> 10 in den letzten 30 Jahren praktisch laufend verändert hat. Falls Sie sich nicht erinnern: [https://www.youtube.com/watch?reload=9&v=IZnqnl9yuDQ Video: „Evolution of Microsoft Windows”] Für Linux gibt es traditionell eine Vielzahl alternativer freier und kostenloser Nutzeroberflächen. Sie unterscheiden sich teils massiv, was nicht überraschend ist, weil sie verschiedene Nutzergruppen ansprechen. Für unsere Schule habe ich derzeit zwei der populärsten Oberflächen für „Alltagsnutzer” ausgewählt: - [wikipediaDe:Unity_(Benutzeroberfläche) Unity], ist die Oberfläche, die Sie aus den letzten Jahren kennen. Sie zeichnet sich besonders durch effiziente Nutzung des Bildschirmplatzes aus und hat ein durchdachtes Bedienkonzept, das auf minimale Mausbewegungen ausgelegt ist, also auf eine besonders schnelle Bedienung am Desktop. - [wikipediaDe:Gnome Ubuntu] ist eine Spielart der Oberfläche des populären GNOME-Projekts. Sie zielt auf stationäre und mobile Geräte gleichermaßen ab und implementiert Abläufe, wie man sie von Mobilgeräten kennt. Wenn Sie viele Aufgaben mit ihrem Smartphone erledigen, fühlen Sie sich mit dieser Oberfläche wohler. == „Humane Henrike” Der nächste Release ist bereits in Arbeit und trägt den Codenamen [/query?milestone=Image+%22Humane+Henrike%22&group=priority&col=id&col=summary&col=owner&col=type&col=priority&col=component&col=severity&col=resolution&order=priority '„Humane Henrike”']. ---- [[CC_BY_NC_SA(Dr. R. Kupper)]]