wiki:LtspUbuntu
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Version 11 (modified by Rüdiger Kupper, 13 years ago) ( diff )

LtspUnity hier eingefügt

LTSP unter Ubuntu

Unity

In den neueren Ubuntu-Versionen wurde der Gnome-Desktop teilweise durch die Alternative Unity (entwickelt von der Ubuntu-Firma Canonical) ersetzt.

Siehe auch LtspUnity und LtspGnome.

Launcher

Der Inhalt des Unity-Launchers (Programmstarter) kann über den dconf-Machanismus konfiguriert werden. Dazu auf den LtspServern

  1. Datei /etc/dconf/db/site.d/00_site_settings editieren
  2. Soll der Inhalt unveränderbar sein, auch Datei /etc/dconf/db/site.d/locks/oo_site_locks entsprechend anpassen
  3. (Achtung, keine Tilde-Backups der alten Dateien herumliegen lassen, die werden mit gelesen!)
  4. dconf update
  5. Wenn der Inhalt nicht gelockt sein soll, sondern die Nutzer nur den neuen Inhalt des Launchers per Default bekommen sollen, muss jetzt der entsprechende gconf-Schlüssel der Nutzer zurückgesetzt werden. Dazu als root auf einem LtspServer:
    for u in $(teachers) $(students) ; do sudo -sHu $u dbus-launch gsettings reset-recursively com.canonical.Unity.Launcher ; done
    

Indicators

Die früheren Gnome-Notifications (systray) wurden durch ein neues Plugin-System (Indicators) ersetzt.

Hier gibt es eine (unvollständige) Liste verfügbarer Unity-Indicators: ​http://askubuntu.com/questions/30334/what-application-indicators-are-available

Was uns leider dringend fehlt, ist ein Indicator für CupsPykota. Dort scheint es nur die "alte" Gnome-Notofication zu geben.

Whitelisting von Gnome-Notifications

Vielleicht gibt es eine Lösung. Das Stichwort lautet "whitelisting" -- es können bestimmte Gnome-Notofications freigeschaltet werden, die dann neben den Indicators erscheinen.

Dazu muss ein dconf-Schlüssel gesetzt werden: com.canonical.Unity.Panel->systray-whitelist. Dieser Schlüssel ist ein Array von Strings mit den Programmnamen, deren Notifikationen im Unity-Panel erscheinen dürfen. Setzt man den Schlüssel auf den Wert ['all'], so sind alle Gnome-Notifications erlaubt.

Für den aktuellen Nutzer kann der Schlüssel von der Kommandozeile aus gesetzt werden:

> gsettings set com.canonical.Unity.Panel systray-whitelist "['all']"

Alternativ geht das mit dem GUI-Tool dconf-editor, das sich im Paket dconf-tools findet.

Danach muss Unity neu gestartet werden, d.h. für Unity 3d:

> unity --replace &

bzw. Unity 2d:

> killall unity-2d-panel

Oder der Nutzer loggt sich aus und wieder ein.

GSettings und DConf

Gnome speichert seine Einstellungen in einer Datenbank. Früher hieß diese Datenbank und das dazugehörige API GConf. Seit einiger Zeit wird jedoch graduell auf das neue API GSettings umgestellt. Zukünftig sollen alle Gnome-Programme ihre Einstellungen darüber speichern und auslesen. Auch Unity tut das.

GSettings definiert nur das API, die tatsächlichen Daten werden in einer geeigneten Datenbank abgelegt. Unter Windows landen die Daten z.B. in der Registry. Unter Linux wird als Datenbank-Backend DConf verwendet.

Gsettings hat derzeit anscheinend noch kein eigenes GUI-Tool, sondern nur ein CLI (​man:gsettings), mit dem man aber recht gut umgehen kann. Wird ein GUI gewünscht, so kann man dconf-editor aus dem Paket dconf-tools verwenden und direkt auf die Datenbank zugreifen.

Systemweite Einstellungen

Bei der GSettings / DConf-Variante ist es etwas gewöhnungsbedürftig, systemweite Einstellungen zu machen. Ich hab das noch nicht verstanden, wir brauchen es aber. Der Vorgang ist aber gut dokumentiert (googeln).

Standardprogramme für das Öffnen von Dateien

So ändert man die systemweiten Defaultprogramme für das Öffnen bestimmter Dateityoen (z.B. Medienfiles, DVDs, etc): comment:4:ticket:282.

Display Manager

Seit einigen Versionen wurde in Ubuntu der Gnome Display Manager (gdm) durch den Light Display Manager (lightdm) ersetzt. Der Unterschied fällt nur ins Gewicht, wenn man sich direkt an einem LtspServer einloggt. An den Clients geschieht der Login über den LTSP Display Manager (ldm).

Light Display Manager (lightdm)

Die Konfiguration des lightdm (beim Einloggen direkt an den Servern) ist hier beschrieben: ​ubuntuwiki:LightDM#Konfiguration. Für uns interessant ist im wesentlichen die folgende Option in /etc/lightdm/lightdm.conf:

greeter-hide-users=true

Dadurch wird die Anzeiger sämtlicher Nutzer am Anmeldebildschirm unterdrückt, und die Nutzer können stattdessen ihren Loginnamen eingeben.

Viele Informationen zu LTSP unter Ubuntu finden sich im Ubunut-Wiki: ​https://help.ubuntu.com/community/UbuntuLTSP.


Creative-Commons-Lizenz

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