wiki:LtspServerAufsetzen
close Warning: Can't synchronize with repository "keplertools" (/srv/svn/keplertools does not appear to be a Subversion repository.). Look in the Trac log for more information.

Version 152 (modified by Rüdiger Kupper, 13 years ago) ( diff )

Stellarium

Aufsetzen eines neuen LtspServers from scratch

Hier werden Hinweise beschrieben, wie man einen völlig neuen LtspServer im pädagogischen Netzwerk des Kepler-Gymnasiums aufsetzen kann. Dies ist i.d.R. erheblich aufwändiger, als einen existierenden Server auf eine neue Maschine zu klonen.

Vorbermerkung

Zur Zeit sieht es so aus, als ob wir in Zukunft nur noch virtualisierte Server verwenden werden. Der Rest dieser Seite geht also davon aus, dass ein Virtualisierer (bei uns derzeit ProxMox 2) bereits korrekt aufgesetzt ist. Der "bare metal" Host sollte mit einem RAID 1 aufgesetzt sein, die virtuelle Maschine selbst kann daher ein einfaches Dateisystem haben. Im folgenden gehen wir davon aus, dass das Root-Dateisystem der neuen VM auf /dev/vda angelegt wird und der Swap auf /dev/vdb.

Gelten diese Gegebenheiten zum aktuellen Zeitpunkt nicht mehr, so muss das Vorgehen auf dieser Seite entsprechend angepasst werden.

Edubuntu installieren

  • Ein aktuelles Edubuntu-Installations-ISO herunterladen und in das virtuelle DVD-Laufwerk der VM einhängen
  • VM starten
  • Sprache "Deutsch" auswählen
Im LehrernetzIm Schülernetz
Um im Lehrernetz die Aktualisierungen während der Installation herunterladen zu können, muss der BelWü-Proxy eingetragen werden. Also:
"Edubuntu ausprobieren" auswählen"Edubuntu installieren" auswählen
unter Systemeinstellungen->Netzwerk den Proxy manuell eintragen: 129.143.4.2:8080 und systemweit anwenden
Installation über das Desktop-Symbol starten
  • "Aktualisierungen herunterladen" auswählen
  • "Lizensierte Inhalte installieren" auswählen
  • "LTSP installieren" auswählen
  • Bei der Partitionswahl "etwas anderes" auswählen, dann wählen:
    • /dev/vda1 als /
    • /dev/vdb1 als Swap
  • Nutzer "linadmin" mit dem zugehörigen Passwort

Die Installation dauert nur wenige Minuten :-).

  • Installations-DVD aus dem virtuellen DVD-Laufwerk entfernen und den neuen Server booten.

Grundkonfiguration

Netzwerk einrichten

  • als lindamin einloggen
  • mittels sudo -sH root werden
  • am besten eine Scxreen Session starten: screen -RR <sitzungsname>
  • Unser neuer Server benötigt zuerst eine feste IP-Adresse im Kepler-Netzwerk.
    # editor /etc/networks/interfaces 
    
    • Anpassen nach dem folgende Schema:
Im Schülernetz
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
        dns-nameservers 10.32.1.251
        dns-search kg-fds.de
        address 10.32.2.<ServerNummer>
        netmask 255.240.0.0
        gateway 10.32.1.254
Im Lehrernetz
# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).

# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
auto eth0
#iface eth0 inet dhcp
iface eth0 inet static
        dns-nameservers 10.16.112.2
        dns-search kg-fds.de
        address 10.16.112.23
        netmask 255.255.254.0
        gateway 10.16.112.1
  • Server neu booten

Ab jetzt ist unser neuer Server im Kepler-Netzwerk (und im VPN) unter ssh linadmin@10.32.2.<ServerNummer> erreichbar und hat Verbindung zum Internet.

Natürlich soll unser neuer Server im Netzwerk auch einen Namen haben, daher

Im SchülernetzIm Lehrernetz
In paedml:/etc/hosts einen Eintrag für "ltsp<ServerNummer>" eintragen und den dnsmasq neu starten.Steht der neue Server im Lehrernetz, so gehört der Eintrag auf den Rechner dhcp (10.16.112.2): dhcp:/etc/hosts.
  • Dann den dnsmasq neu starten.

Proxies setzen

Systemweiter Proxy

Im Schülernetz
Hier gibt es zwei Proxys, einen (kontrollierten) für Schüler und einen (transparenten) für Lehrer. Das beste, was man tun kann, ist, den Schülerproxy systemweit zu setzen. (Die Lehrer können später ihren Proxy individuell auf den Lehrerproxy konfigurieren.):
# echo >> /etc/environment http_proxy=http://10.32.1.251:3128/
# echo >> /etc/environment https_proxy=https://10.32.1.251:3128/
# echo >> /etc/environment ftp_proxy=ftp://10.32.1.251:3128/
Im Lehrernetz
ier gilt generell der BelWü-Proxy:
# echo >> /etc/environment http_proxy=http://129.143.4.2:8080/
# echo >> /etc/environment https_proxy=https://129.143.4.2:8080/
# echo >> /etc/environment ftp_proxy=ftp://129.143.4.2:8080/

APT-Proxy

Um unüberwachte Updates zu ermöglichen, muss außerdem APT einen durchlässigen Proxy konnen. Im Lehrernetz ist das ebenso der BelWü-Proxy, im Schülernetz haben wir hierfür einen speziellen APT-Proxy:

Im Schülernetz
# echo >> /etc/apt/apt.conf 'Acquire::http::Proxy "http://10.32.1.253:3128";'
Im Lehrernetz
Hier gilt generell der BelWü-Proxy:
# echo >> /etc/apt/apt.conf 'Acquire::http::proxy "http://129.143.4.2:8080";'

SSH-Zugang einrichten

  • Wir loggen uns per ssh linadmin@ltsp<ServerNummer> ein.
  • Wir werden root mittels sudo -sH
  • Pakete auf den neusten Stand bringen:
    # apt-get update
    # apt-get dist-upgrade
    
  • Bevor wir irgend etwas weiteres beginnen, installieren wir einen Editor :-) :
    # apt-get install emacs
    
  • Root-Login ermöglichen:
    # passwd
    
  • Den SSH-Schlüssel von root@LTSP, sowie die known hosts und authorized_keys von einem existierenden LtspServer auf unseren neuen Server schieben:
Im Schülernetz
  • auf einem laufenden LtspServer als root einloggen, dort:
    # rsync -a .ssh ltsp<ServerNummer>:
    
Im Lehrernetz
(wie oben, aber auf paedml zwischenspeichern)

Ab jetzt können sich kup, bau, root@paedml und root@LTSP mit ihren SSH-Schlüsseln einloggen.

  • Den Passwort-Login für Root unterbinden:
    # emacs -nw /etc/ssh/sshd_config
    # service ssh force-reload
    
    Option "PermitRootLogin without-password" setzen.

Filesysteme beim Boot automatisch reparieren

In /etc/default/rcS ändern:

FSCKFIX=yes

Niemals am GRUB-Bootschirm warten

  • In /etc/default/grub einfügen:
    # This is a headless server. We never want it to wait for user input:
    GRUB_RECORDFAIL_TIMEOUT=60
    
  • dann update-grub ausführen

An dieser Stelle bietet sich ein Backup der VM an.

Zugriff auf den paedml

Interne Firewall

Im Schülernetz (im Lehrernetz nicht nötig)

Damit der neue Server über alle Ports auf den paedml zugreifen darf (für LDAP, NFS, etc), muss dafür ein Eintrag in der Konfiguration der "internen Firewall" der Linuxmusterlösung eingefügt werden. (Siehe auch PaedmlAnpassungen.)

In paedml:/etc/init.d/linuxmuster-base:

iptables -A IN-eth1-ALLOWED -s 10.32.2.<ServerNummer>/32 -j ACCEPT

NFS-Anbindung

Die Anbindung an verschiedene Serververzeichnisse geschieht bei uns momentan nur noch über CIFS. Das Setup ist aber noch immer im Fluss, siehe u.a. #1213, #1192.

Momentan wird gar kein Verzeichnis über NFS gemountet (sondern "just in Time" beim Login per pam_mount über CIFS (s.u.). Es sind daher derzeit keine Eintragungen in /etc/fstab nötig!

  • (In /etc/fstab hinzufügen (Hinweis: die noauto EInträge sind ein Workaround und können möglicherweise inzwischen entfallen, siehe #856):)
    # Home ueber NFS:
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/students  /home/students               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    #10.32.1.1:/nfsexport/home/teachers  /home/teachers               nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/share     /home/share                  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/tasks          /var/cache/sophomorix/tasks  nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/ftp/Scans /home/ftp/Scans              nfs    _netdev,bg,noauto             0       0
    10.32.1.1:/nfsexport/home/cds       /home/cds                    nfs    _netdev,bg,noauto      0       0
    
  • (Verzeichnisse anlegen, richtige Besitzrechte einstellen und mounten)
    # mkdir -p /home/{students,teachers,share,ftp/Scans,cds} /var/cache/sophomorix/tasks
    # chgrp teachers /home/teachers
    # chmod o-r /home/teachers
    # apt-get install nfs-common
    # mount -a
    

LDAP-Anbindung

1. Option: linuxmuster.net-Paket

Die einfachste Möglichkeit, die LDAP-Anbindung an den Linuxmuster.net-Server (paedml) einzurichten, wäre sicherlich, das entsprechende linuxmuster.net-Paket zu installieren (linuxmuster-client-auth). Die Pakete gibt es aber nur für die LTS-Versionen von Ubuntu. Befinden wir uns auf einer nicht-LTS-Version, müssen wir die Anbindung von Hand vornehmen.

2. Option: LDAP manuell konfigurieren

  • LDAP-Client-Pakete und Name Server Caching Daemon installieren
    # apt-get install ldap-auth-client nscd
    
Im SchülernetzIm Lehrernetz
Server ldaps://10.32.1.1/ ldaps://10.16.112.4/
Distinguished name dc=kg-fds,dc=de
LDAP-Version 3
Make local root Database admin ja
LDAP-Login nötig nein
LDAP account for root cn=admin,dc=kg-fds,dc=de
LDAP-Root-Passwort (siehe paedml:/etc/ldap/slapd.conf)
  • Wir verwenden innherhalb des Kepler-Netzwerkes keine Zertifikate für SSL-Verbindungen.
    Daher in /etc/ldap.conf ändern:
    tls_checkpeer no
    
  • Nun dem ​Name Service Switch sagen, dass er die Nutzerinformationen über LDAP beziehen soll:
    In /etc/nsswitch.conf ändern:
    passwd:         compat ldap
    group:          compat ldap
    shadow:         compat ldap
    

Ab jetzt könnten sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit ihrem Nutzernamen und Passwort einloggen -- wenn sie ein Homeverzeichnis hätten. Sofern die Homeverzeichnisse nicht komplett über NFS gemountet werden, wird hierzu der Service pam_mount verwendet, der die Homeverzeichnisse just in time anlegt und mountet.

Userspace-LDAP-Unterstützung

Außer für die Authentifizierung wollen wir auch LDAP-Anfragen an den paedml schicken, um z.B. Nutzernamen etc. abzufragen (viele unserer Skripte nutzen das). Hierfür werden die folgenden Pakete benötigt:

# apt-get install ldap-utils

Die Userspace-LDAP-Tools benutzen ein anderes Konfigurationsfile, als die Authentifizierungstools. In /etc/ldap/ldap.conf eintragen:

Im Schülernetz
BASE    dc=kg-fds,dc=de
URI     ldaps://10.32.1.1/
TLS_REQCERT never

bind_policy soft
Im Lehrernetz
BASE    dc=kg-fds,dc=de
URI     ldaps://10.16.112.4/
TLS_REQCERT never 

bind_policy soft

pam_mount konfigurieren (CIFS-Anbindung)

Dieser Schritt wird nur benötigt, wenn die Homeverzeichnisse (wie bei der Linuxmuster.net üblich) just in time über CIFS gemountet werden. Zudem mounten wir die Verzeichnisse als workaround derzeit nicht direkt nach /home/, sondern nach /home/pam_mounts. Die Sache ist noch immer in der Testphase.

# apt-get install libpam-mount cifs-utils

In /etc/security/pam_mount.conf.xml ändern/hinzufügen:

  <!-- Volume definitions -->  
  <volume options="rw,nosuid,nodev,iocharset=utf8,nobrl" mountpoint="~" path="%(
USER)" server="paedml" fstype="cifs" >
      <not>
        <uid>0-5000</uid>
      </not>
  </volume>

Ab jetzt können sich Nutzer des Kepler-Netzwerkes mit Nutzername und Passwort einloggen und sehen ihr Homeverzeichnis.

LightDM konfigurieren

LightDM-Optionen setzen. Z.B. muss die Eingabe eines Benutzernamens erlaubt werden. Die Gast-Sitzung sollte deaktiviert sein. Hier kann auch die voreingestellte Sitzung gewählt werden:

In /etc/lightdm/lightdm.conf:

[SeatDefaults]
user-session=gnome-fallback
greeter-hide-users=false
greeter-show-manual-login=true
greeter-allow-guest=false

Um Zugriff per XDMCP zu aktivieren (derzeit noch experimentell) außerdem:

greeter-show-remote-login=true

[XDMCPServer]
enabled=true
  • dann
    # restart lightdm
    

Software

Einige zusätzliche Software muss installiert und konfiguriert werden.

  1. Siehe hierzu LtspServerUpdate/Saucy: Die dort beschriebenen Prozeduren zu Gnome-Panel, Plank und Hintergrundbild durchführen.
  2. Weitere Software:
    # apt-get install aptitude apt-listchanges dconf-editor subversion nautilus-dropbox synapse virtualbox remmina-plugin-xdmcp vlc texlive texlive-latex-extra texlive-lang-{german,french,english,spanish} auctex stellarium hamster-indicator codeblocks pingus hedgewars
    
  • TODO: weitere?

Vorgaben für Gnome-Settings (dconf) einrichten

  • User-Datenbank einrichten und erzeugen:
    # cat > /etc/dconf/profile/user <<EOF
    user-db:user
    system-db:site
    EOF
    
      # mkdir /etc/dconf/db/site.d
      # cat > /etc/dconf/db/site.d/00_site_settings <<EOF
    [org/gnome/metacity]
    compositing-manager=true
    
    [com/ubuntu/update-notifier]
    auto-launch=false
    hide-reboot-notification=true
    no-show-notifications=true
    show-apport-crashes=false
    
    [apps/indicator-session]
    suppress-restart-menuitem=true
    suppress-shutdown-menuitem=true
    
    [com/canonical/unity/launcher]
    favorites=['application://nautilus-home.desktop','application://gnome-activity-journal.desktop','application://firefox.desktop','application://libreoffice-writer.desktop','application://libreoffice-calc.desktop','application://libreoffice-impress.desktop','unity://running-apps','unity://expo-icon','unity://devices']
    
    # turn on the desktop switcher
    [org/compiz/profiles/unity/plugins/core]
    hsize=2
    vsize=2
    
    # turn off curser plugin in gnome-settings-daemon, see ticket:1212
    [org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor]
    active=false
    
    # set default keyboard layout from "de-nodeadkeys" to "de", see ticket:1217
    [org/gnome/desktop/input-sources]
    sources=[('xkb', 'de'), ('xkb', 'de+nodeadkeys')]
    EOF
    
      # mkdir /etc/dconf/db/site.d/locks
      # cat > /etc/dconf/db/site.d/locks/00_site_locks <<EOF
    /org/gnome/metacity/compositing-manager
    /com/ubuntu/update-notifier/auto-launch
    /apps/indicator-session/suppress-shutdown-menuitem
    /apps/indicator-session/suppress-restart-menuitem
    /org/gnome/settings-daemon/plugins/cursor/active
    /org/gnome/desktop/input-sources/sources
    EOF
    
    # dconf update
    

(Vorgaben für GConf einrichten)

Nachdem Docky nicht mehr verwendet wird, benötigen wir keine Vorgaben mehr, die über das klassiche GCOnf verteilt werden.

(pam_systemd)

Diese Maßnahme scheint nicht benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft auc mit aktiviertem pam_systemd prächtig**

(ev. pam_systemd abschalten, siehe #1208)

Timeserver

  • ntpd installieren (zuverlässiger als das mitgelieferte ntpdate, siehe man ntpdate)
    # apt-get install ntp
    
  • in /etc/ntp.conf alle server-Zeilen auskommentieren, dann einfügen:

Im Schülernetz:

server 10.32.1.253
restrict 10.32.0.0 mask 255.240.0.0

Im Lehrernetz:

server 10.16.112.2
restrict 10.16.112.0 mask 255.255.254.0
  • dann
    # service ntp restart
    

--- WEITER ---

Skripte in /usr/local/sbin

# rmdir /usr/local/sbin/
# svn checkout svn+ssh://root@paedml/srv/svn/keplertools/scripts/trunk/ /usr/local/sbin/

Autostart-Skripte

Synapse automatisch starten

# cat > /etc/xdg/autostart/synapse.desktop <<EOF
[Desktop Entry]
Name=Synapse
Exec=synapse --startup
Encoding=UTF-8
Type=Application
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Icon=synapse
EOF

LTSP-startup-Skript

Das Skript ltsp-startup zeigt beim Login den Inhalt der Datei /etc/ltsp-motd an, sofern vorhanden:

# cat > /etc/xdg/autostart/ltsp-startup.desktop <<EOF
[Desktop Entry]
Type=Application
Exec=ltsp-startup
Hidden=false
NoDisplay=false
X-GNOME-Autostart-enabled=true
Name=LTSP startup script
Comment=Skript, das beim Einloggen an LTSP-Clients ausgeführt wird.
EOF

Zeitgeist deaktivieren(?)

Dieser Schritt scheint nicht weiter benötigt zu werden. Der neu aufgesetzte Server läuft prima mit aktivierterm Zeitgeist**

(Ev. die Datei zeitgeist-datahub.desktop aus /etc/xdg/autostart/ entfernen oder in ein anderes Unterverzeichnis verschieben.

Cronskripte

globale Crontab

In /etc/crontab und /etc/anacrontab muss der Proxy eingetragen werden, damit der flashplugin-installer seine Datei herunterladen kann:

Im oberen Bereich von /etc/crontab und /etc/anacrontab:

Im Schülernetz
# package flashplugin-installer needs to know the proxy:
# note: put this into /etc/anacrontab, too, if anacron is installed
http_proxy=http://10.32.1.253:3128
Im Lehrernetz
# package flashplugin-installer needs to know the proxy:
# note: put this into /etc/anacrontab, too, if anacron is installed
http_proxy=http://129.143.4.2:8080

Der folgende Schritt wird viell. nicht mehr benötigt, derzeit läuft der neue Server gut ohne dieses Skript: TODO(?): Derzeit ist in der crontab außerdem das Skript eingetragen, das hängende Bind-Mounts entfernt (kann in Zukunft hoffentlich entfallen):

Unten in /etc/crontab anfügen:

*/10 7-19 * * * root kepler--umount_cifs -f -m

(Kepler-spezifische Cronskripte)

(Derzeit stehen auf den LTSP-Servern keine Kepler-spezifischen Skripte in /etc/cron.{hourly,daily,weekly,monthly}.)

Mountall-Workaround in /etc/rc.local

Dieser Workaround wird vermutlich nicht mehr benötigt! Der neue Server scheint auch ohne gut zu booten.

(Wenn nötig, in /etc/fstab die NFS-Mounts mit dem Flag noauto versehen und in /etc/rc.local das Skript kepler--mountall-workaround aufrufen.)

Querverweis: #856

Herunterfahren unterbinden

Achtung! Dieser Punkt steht im Verdacht, für die Login/Logout-Probleme auf den LtspServern verantwortlich zu sein! Vorerst lieber auslassen**

Obwohl mittels dconf bereits der Shutdown und der Restart-Eintrag aus dem Systemmenü ausgeblendet wurde, ist es sinnvoll, normalen Nutzern prinzipiell diese Rechte wegzunehmen. (Einerseits, weil es vielleicht einen anderen Weg als das Systemmenü gibt, an diese Optionen zu gelangen. Andererseits, weil dconf derzeit (noch?) nicht das Ausblenden des Suspend-Eintrags erlaubt.)

Das ist bequem über ein policykit-Konfigurationsfile möglich:

  # cat > /etc/polkit-1/localauthority/90-mandatory.d/kepler--disable-shutdown-restart-suspend-hibernate.pkla <<EOF
[Disable shutdown/whatever]
Identity=unix-user:*
Action=org.freedesktop.consolekit.system.stop;org.freedesktop.consolekit.system.restart;org.freedesktop.upower.suspend;org.freedesktop.upower.hibernate
ResultAny=no
ResultInactive=no
ResultActive=no
EOF

(Querverweise: ​http://askubuntu.com/questions/93542/how-to-disable-shutdown-reboot-suspend-hibernate/93956#93956, #215)

LTSP einrichten

LTSP-Client-Image

  • Wenn während der Installation von Edubuntu die Option LTSP ausgewählt wurde, sind die nötigen Pakete schon installiert. Dann wurde auch bereits ein Client-Image erzeugt, das für uns ungeeignet ist und entfernt werden sollte:
    # rm -r /etc/ltsp/*
    # rm -r /opt/ltsp/*
    

lts.conf

Unsere lts.conf befindet sich im SVN und muss von dort in das TFTP-Boot-Verzeichnis verlinkt werden:

# rm /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/lts.conf
# ln -s /root/LTSP-setup/lts.conf /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/

dnsmasq

Auf den LtspServern läuft ein dnsmasq, der die DHCP-Anfragen der Clients beantwortet. Die Antwort beinhaltet dann den TFT-Server, von dem der Client seinen Netzwerkbootprozess fortsetzt.

  • Unser neuer Server benötigt das Verzeichnis /etc/linuxmuster:
    # mkdir /etc/linuxmuster
    
  • dann:
    # apt-get install dnsmasq
    # ln -s /etc/linuxmuster/ltsp_config /etc/dnsmasq.d/
    
  • In /etc/default/dnsmasq ändern:
    CONFIG_DIR=/etc/dnsmasq.d/ltsp_config/$(hostname)/conf,.dpkg-dist,.dpkg-old,.dpkg-new
    
  • dnsmasq neu starten
    # service dnsmasq restart
    

make_ltsp_config-Skript

Auf dem paedml muss ein Verzeichnis für die DHCP-Config des neuen Servers angelegt werden (anbei: es wäre besser, wenn das make_ltsp_config-Skript dies erledigen würde):

Auf dem paedml
# mkdir -p /etc/linuxmuster/ltsp_config/ltsp<ServerNummer>/conf

Das Skript make_ltsp_config, das die zu beantwortenden DHCP-Anfragen festlegt, muss um den Hostnamen des neuen Servers erweitert werden:
Auf dem paedml die passenden Anpassungen vornehmen (Schleifen):

# emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config
# emacs -nw /usr/local/sbin/make_ltsp_config.php
# svn commit /usr/local/sbin/make_ltsp_config*
# make_ltsp_config

TFT-Boot einrichten

  • Da die Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/default bei jedem Update des Client-Images überschrieben wird, verwenden wir eine Datei namens 0A, was dem ersten Byte der IP-Adresse unseres Netzwerks entspricht (10.*.*.*). Diese erhält Vorrang vor default. Also:

Datei /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg/0A erzeugen, mit Inhalt

default keplerltsp
label keplerltsp
kernel vmlinuz
append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.32.2.<ServerNummer>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7

Im Lehrernetz:

default keplerltsp
label keplerltsp
kernel vmlinuz
append ro initrd=initrd.img nbdroot=10.16.112.<ServerIP>:/opt/ltsp/i386 root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7

Automatisches Herunterfahren der Clients beim Server-Shutdown

Das Herunterfahren des Servers hat katastrophale Auswirkungen auf laufende Clients. Die Clients müssen also sauber abgeschaltet werden, bevor der Server neu gebootet werden kann. Derzeit verwenden wir einen Polling-Mechanismus, mit dem die Clients bei "ihrem" Server regelmäßig anfragen, ob sie herunterfahren sollen. Dieser Dienst wird über inetd auf Port 2001 zur Verfügung gestellt:

# cat >> /etc/inetd.conf <<EOF
2001           stream  tcp     nowait  nobody /usr/sbin/tcpd /bin/cat /etc/ltsp-message
EOF

Um diese "shutdown"-Nachricht zu setzen, verwenden wir das sehr schöne "Molly-Guard". Per Default verhindert das versehentliches Herunterfahren. Wir verwenden es hier so:

# apt-get install molly-guard
# cd /etc/molly-guard/run.d
# mv 30-query-hostname disabled--30-query-hostname
# cat > 30-kepler--ask-confirmation <<"EOF"
#!/bin/bash

echo "This will shut down all my LTSP clients and reboot this server.
  Note: Don't do this while people are logged in on the clients,
        or they will kill you. You have been warned."

read -n1 -p "Is this really what you want to do (y/n)? " answer
echo

if [[ $answer == "y" ]] ; then
    exit 0
else
    exit 1
fi
EOF
# cat > 40-kepler--shutdown-my-clients <<EOF
#!/bin/bash

if [[ $(id -u) != 0 ]] ; then
    echo $0: Need to be root
    exit 1
fi

shutdownclients --mine

exit $?
EOF
# chmod a+x 30-kepler--ask-confirmation
# chmod a+x 40-kepler--shutdown-my-clients
# chmod a-x disabled--30-query-hostname

(Drucker einrichten)

(Die Drucker werden über den CUPS des paedml zur Verfügung gestellt. Auf dem paedml ist das "printer-sharing" aktiviert, so dass die LtspServer die verfügbaren Drucker selbst entdecken. Manuelle Konfiguration ist nicht nötig.)

Überflüssige Dienste deaktivieren(?)

Da der neu Server derzeit mit aktivierten Standarddiensten gut zu laufen scheint, diesen Punkt erst einmal auslassen und beobachten.

Korrektur: derzeit ist auf ltsp8 das Network-Manager-Applet und zwei Plugins deaktiviert:

# apt-get purge network-manager-pptp
# apt-get purge network-manager-pptp-gnome
# apt-get purge network-manager-gnome

(Ev. bestimmte Dienste deaktivieren, Querverweis: #569)

Skript rsync-to-all-ltsp-servers erweitern

Im Skript, das wir zum bequemen Verteilen von Dateien auf alle LtspServer verwenden, muss die Schleife um den Namen des neuen Servers erweitert werden:

source:/keplertools/scripts/trunk/rsync-to-all-ltsp-servers

  • Anpassung in irgend einer ausgecheckten svn-Version vornehmen
  • danach auf allen LtspServern(!) ein
    # svn update /usr/local/sbin/
    

TODO

Virtualbox konfigurieren

Wir stellen derzeit zwei Virtualbox-Umgebungen zur Verfügung, eine für die TI-Emulation, eine zweite für InfoSys (nur im Lehrernetz).

Die Maschinen sind für alle Lehrer eingerichtet, die virtuellen Festplatten (vdi-Files) liegen aus Effizienzgründen aber lokal auf den LtspServern.

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