wiki:AdminPxe
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Version 1 (modified by bau, 13 years ago) ( diff )

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PXE - Boot

Grundlagen: Vorgehensweise der Musterlösung

Die Musterlösung sieht die Vergabe der IP vom ISC-DHCP-Server auf dem zentralen Server vor. In der Datei /etc/linuxmuster/workstations stehen Zeilen der Form

 Raum;Rechnername;Imagegruppe;MAC;IP;Subnetzmaske;NB;NB;NB;NB;[0|22]

Steht am Ende eine 0, so wird der Rechner aufgenommen aber nicht mit einem Bootimage versehen (z.B. Laptops), bei 22 erhält er zusätzlich ein Linbo-Image. Ab sofort erhält der Host per DHCP Daten des paedml (DNS: paedml. Gateway: ipcop) und kann die Dienste des paedml verwenden, da er in der Firewall aufgenommen wurde.

Erweiterung am KG

Durch Anpassung des scripts /usr/sbin/import_workstations (siehe ​http://paedml.kg-fds.de/trac/wiki/PaedmlAnpassungen) kann an der letzten Stelle auch R (Rembo) stehen, dann wird der Rechner aufgenommen und als Rembo-Host verwendet (bootet dann von rembo).

Die dynamsiche Vergabe von IP-Leases haben wir ausgelagert in die dnsmasq auf den ltspX und auf dem rembo. Diese sind in der Lage, PXE-Bootmenus auszugeben. Auf dem paedml wurden dazu im Abschnitt für Linbo (hier findet die dynamische Vergabe statt) alle Clients verboten (deny all clients). Somit vergibt der isc-dhcp nur noch IP an ihm bekannte Clients.

Boot-Menu mit dnsmasq

dnsmasq läuft auf allen ltsp-Servern und präsentiert den Clients ein Bootmenu (je nach ltsp unterschiedlich), nach 5 Sekunden wird der erste Eintrag gestartet:

pxe-prompt="Bitte waehlen ([F8] druecken):",5
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp1,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.1
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp2,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.2
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp3,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.3
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp4,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.4
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp5,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.5
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp6,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.6
pxe-service=x86PC,PXE von ltsp7,/ltsp/i386/pxelinux,10.32.2.7


pxe-service=x86PC,"Booten von Platte (wenn vorhanden)"
pxe-service=x86PC,"Linbo",pxelinux,10.32.1.1
pxe-service=x86PC,"Rembo",15,10.32.1.252

Weiterleitung an TFTBoot / pxelinux

Nach Auswahl der Bootoption wird der Client an den TFTP des ausgewählten Servers weitergeleitet und sucht dort die Datei /ltsp/i386/pxelinux.0, die in der Lage ist, einen Kernel zu booten. Auf den LTSP liegt dieses unter /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/, auf dem paedml unter /etc/linuxmuster/. pxelinux liest nun die Konfiguration aus dem pxelinux.cfg-Verzeichnis nach einem Schema (siehe ​http://www.syslinux.org/wiki/index.php/PXELINUX). Auf den ltsp-Servern gibt es unter /var/lib/tftpboot/ltsp/i386/pxelinux.cfg für jeden ltsp eine eigene Config-Datei, die entsprechend dem Server nach default gelinkt ist. Das war nötig, da der dnsmasq zwar dem Client den Bootserver mitteilt, dieser auch korrekt vom Server bootet, anschließend aber nicht vom angesprochenen Server, sondern von dem Server, von dem er seine IP bekommen hat. In der default-Config muss die APPEND-Zeile den zu bootenden Server beinhalten:

append ro initrd=initrd.img nbd_host=10.32.2.1 ip=:10.32.2.1:: root=/dev/nbd0 init=/sbin/init-ltsp quiet splash plymouth:force-splash vt.handoff=7  nbdroot=:ltsp_i386 

Damit bootet der Client vom ausgewählten Boot-ITEM korrekt.

Note: See TracWiki for help on using the wiki.