[[PageOutline]] = Einen !ProxMox 2 - Server aufsetzen = Ziel ist es einen !ProxMox 2.0-Server auf einem Debian6 (Squeeze) mit Raid1 über mehrere Platten und LVM zu installieren. == Debian Squeeze installieren == Man startet von CD oder USB-Stick einen Debian-Squeeze (6.X) Installer. Nach der Auswahl der Spache, Tastaturlayout, etc. muss man die Platte manuell einrichten. Wir verwenden mehrere Platten als Raid1-Array (maximale Sicherheit). === Raid1 und SWAP === Zunächst muss auf allen Platten der gesamte Platz für Raid1 partitioniert werden. Seit Grub2 kann Grub direkt von einem LVM-Volume auf einem Raid1 booten (früher musste ein extra Raid1 für /boot erstellt werden, so steht es auch noch in der Proxmox-Anleitung http://pve.proxmox.com/wiki/Install_Proxmox_VE_on_Debian_Squeeze). Auf jeder Platte reservieren wir einen Teil (~ Hauptspeichergröße), dann haben wir doppelt so viel Swap-Space wie Hauptspeicher. '''Also auf jeder Platte:''' - Partition für Raid (Plattengröße abzüglich etwa Swap-Space) erstellen - Typ: RAID zuweisen - Bootflag setzen - Swap-Partition (Verwenden direkt für swap) - Typ: SWAP '''Anschließend das Software-RAID konfigurieren:''' - MD-Gerät erstellen - Typ: Raid1 - alle Platten einbinden / Reservegeräte: 0 - Partitionen auswählen - erstellen === LVM === Nun muss ein LVM auf dem Raid1 aufgesetzt werden, das das Device /dev/md0 benutzt. In diesem LVM werden zwei logische Volumes erstellt (Größe ist eigentlich unwichtig, da diese später verändert werden kann, das ist die Stärke von LVM): - LVM konfigurieren - zunächst eine Volumegruppe (pve) auf /dev/md0 erstellen - logische Volumes einrichten - root - minimal 4 GB laut PVE-Wiki - data - hier lagern die OpenVZ-Container, Backups und die Konfigurationsdateien - Partitionsgöße je nachdem, wieviel benötigt wird - Wegen der größeren Backupperformance werden wir die virtuellen Platten als LVM-Volumes bereitstellen - Fertigstellen der LVM-Konfiguration - logische Volumes einhängen - root - Einhängen nach / - ext3 (empfohlen im PVE-Wiki) - pve-data - Einhängen nach /var/lib/vz - Partitionsgöße je nachdem, wieviel benötigt wird - ext3 (empfohlen im PVE-Wiki) Damit sind die Partitionierarbeiten erledigt. Für die KVE-VM können virtuelle Harddisks als LVM-Volumes generiert werden. Diese können dann per Snapshot im laufenden Betrieb "angehalten" werden, das Snapshot kann man dann in ruhe sichern OHNE dabei die VM anhalten zu müssen. Nach dem Sichern wird das Snapshot einfach verworfen. === Installieren des Debian 6 - Systems === Das Basissystem wird nun installiert und gebootet. Weiter geht es dann nach der Installationsanleitung unter http://pve.proxmox.com/wiki/Install_Proxmox_VE_on_Debian_Squeeze Achtung: Editieren der Datei /etc/hosts notwendig, damit der pve-cluster die lokale IP auflösen kann {{{ 127.0.0.1 localhost IP Name.kg-fds.de Name }}} == !WebManagement-Konsole == Das !WebManagement erreicht man auf Port 443 (Proxmox2: Port 8006). Aus dem roten Netz ist der Zugang im BelWUE-Router gesperrt (Tunneln über Port 22!). Aus dem grünen Netz ist der Zugang über eine .htaccess-Datei in /usr/share/pve-manager/root/ ausgeschaltet (Tunneln über Port 22!). == VNC - Serverbildschirme == Proxmox stellt die VNC-Konsolen mit dem Befehl {{{ nc -v -l -p[PORT] -c "qm vncproxy [VMID]" }}} extern zur Verfügung und verwendet dazu allerdings das VNC2-Protokoll mit Authentifizierung und Verschlüsselung. Das kann derzeit nur TigerVNC (Windows) unter Linux kein einziger VNC-Client. Der mitgelieferte Java-Client hat bei mir nicht funktioniert. === OpenVZ === Für OpenVZ-Clients ist es mit dem Befehl {{{ vzctl enter [VMID] }}} kein Problem, in die VM zu kommen. Der Rest kann über das WebFrontend erledigt werden. === KVM === In der /etc/qemu-server/[VMID].conf (Proxmox2: /etc/pve/qemu-server/[VMID].conf) kann die Zeile {{{ args: -vnc 10.16.209.X:0 }}} eingefügt werden, dann ist die VM aus dem grauen Netz auf Port 5900 erreichbar.