#922 closed Defekt (erledigt)
OpenVPN ins rote Netzwerk funktioniert nicht
| Reported by: | Rüdiger Kupper | Owned by: | bau |
|---|---|---|---|
| Priority: | bald erledigen | Milestone: | Schuljahr 2012/13 |
| Component: | Server: LML-Server (paedml) | Severity: | beeinträchtigt den Unterricht einiger Lehrer |
| Keywords: | Cc: |
Description
Es gelingt mir derzeit nicht, von zuhause eine OpenVPN-Verbindung herzustellen. Es klappt weder mit dem Network-Manager-Plugin, noch mit dem Kommandozeilen-Tool (openvpn). Der Kontakt wird zwar hergestellt, aber ich erhalte eine Fehlermeldung bzgl. eines fehlgeschlagenen TLS-Handshakes (oder so). Dann versucht der Client sich alle 60 Sekunden neu zu verbinden.
Von innerhalb der Schule ins blaue Netzwerk funktioniert es, soweit ich mich erinnere.
Change History (8)
comment:1 by , 14 years ago
comment:2 by , 14 years ago
Es ist nicht mein Router, von einem öffentlichen WLAN aus passiert das gleiche.
Wo stellt man die MTU-Größe ein? Ich würde gerne mal ausprobieren, ob heruntersetzen etwas hilft.
-> Querverweis #885.
comment:3 by , 13 years ago
Erfolg!
Die MTU war clientseitig (in den Konfigurationsdateien, die die Nutzer vom paedml herunterladen) auf 1350 eingestellt. Ebenso in der OpenVPN-Konfiguration auf dem ipcop (siehe Webinterface->OpenVPN).
ABER die MTU des red-Interfaces (bei unserem ipcop ist das eth0) stand auf MTU!
Einmal einloggen auf dem ipcop und ein
root@ipcop:~ # ifconfig eth0 mtu 1350
behebt das Problem! Jetzt kann ich problemlos viele MB große Dateien über samba hin- und herschieben :-).
Jetzt ist nur die Frage, wie man die MTU von eth0 dauerhaft setzt, so dass sie auch nach einem neustart des ipcop auf 1350 steht? Ich dachte in der /etc/network/interfaces, aber die gibt es auf dem ipcop gar nicht (?!). Kannst Du mir da weiterhelfen?
comment:4 by , 13 years ago
Holldrio, Mail per IMAP abfragen über das rote VPN geht jetzt auch super. Man kann also die gleichen Accounteinstellungen in der Schule und von zuhause über's rote VPN benutzen, ohne irgendwas über ssh tunneln zu müssen :-).
comment:5 by , 13 years ago
Hm, vermutlich muss die Konfigurationsoption nach /var/ipcop/ethernet/settings, aber ich weiß nicht, wie sie heißt.
comment:6 by , 13 years ago
Erstmal muss jetzt der virtualisierte IPCop wieder ans Netz!
Der IpCop hat eine ganz verquere Logik bei den Konfigurationsfiles, die liegen unter
/var/ipcop/ethernet in der Datei settings
Allerdings wird in den IPCop-Foren vorgeschlagen, die MTU in /etc/rc.d/rc.network einzufügen, genau so, wie du das von Hand gemacht hast:
ifconfig eth0 mtu 1492
comment:8 by , 13 years ago
Schön, über das VPN kann man auch das Adressbuch über LDAP abfragen. Jetzt Dokumentiert auf AdminOpenVpn#ZugangzuIhrerSchulmail.
Die OpenVPN-Verbindung ins rote Netz kommt jetzt zustande, es gehen aber so gut wie keine Daten rüber.
Ich kann mein Homeverzeichnis über Samba sehen, und ich kann kleine Dateien herüberkopieren (wenige kB). Sobald ich versuche, eine größere Datei (250 kB) zu kopieren, hängt der Prozess fest und bricht irgendwann ab.
Als Ursache für solche Probleme wird oft eine zu große MTU-Einstellung auf dem Server genannt, siehe z.B.:
http://www.linuxmuster.net/version3:ovpn_mtu
(Mein Billigrouter von Alice könnte dabei auch eine Rolle spielen, der ist praktisch nicht konfigurierbar, hat aber schon immer Probleme gemacht. Kannst Du mal probieren, ob es von Dir zuhause aus geht -- Verbindung herstellen und über Samba eine größere Datei rüberziehen?)