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Opened 5 years ago

Closed 4 years ago

#4396 closed Defekt (erledigt)

PDF-Plugin in Chrome (und ev. Firefox) deaktivieren

Reported by: Rüdiger Kupper Owned by: Rüdiger Kupper
Priority: bald erledigen Milestone: Image »Jovialer Jochen«
Component: Software: Ubuntu Severity: beeinträchtigt den Unterricht einiger Lehrer
Keywords: Cc: netzwerk

Description (last modified by Rüdiger Kupper)

Das Plugin ist nicht nur überflüssig, sondern macht regelmäßig Probleme: Nutzer warten minutenlang auf den Ausdruck, Teile des Dokuments werden nicht gedruckt, etc.

-> Herausfinden, wie man das Plugin in Chrome deaktoviert (oder deinstalliert).

Zu FF

Firefox soll ohnehin nicht mehr verwendet werden und das sollte es laut Plan schon längst nicht mehr auf unseren Rechnern geben. Bisher gab es aber immer Widerspruch, wenn ich dafür plädiert habe, Firefox zu entfernen. Jetzt ist wieder so ein Moment: Eigentlich will ich keine Zeit mehr investieren, um zu lernen, wie man das PDF-Plugin in FF abstellt, wenn der ganze Browser schon längst deonstalliert sein sollte …
Querverweis: #3188

Change History (32)

comment:1 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Description: modified (diff)

comment:2 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Description: modified (diff)

comment:3 by lehm, 5 years ago

Ha, wollte grade ebenfalls ein Ticket dafür öffnen, um den armen hto nicht zu fluten :-)

Als ich neulich meinen neuen PC aufgesetzt habe, habe ich mir die Gegenteilige Frage gestellt: Warum noch einen extra PDF-Viewer installieren, wenn doch Edge und FF das wunderbar machen.

Könnte man das Chrome-Plugin nicht durch ein besseres ersetzen?

in reply to:  3 comment:4 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Replying to lehm:

Ha, wollte grade ebenfalls ein Ticket dafür öffnen, um den armen hto nicht zu fluten :-)

Als ich neulich meinen neuen PC aufgesetzt habe, habe ich mir die Gegenteilige Frage gestellt: Warum noch einen extra PDF-Viewer installieren, wenn doch Edge und FF das wunderbar machen.

Könnte man das Chrome-Plugin nicht durch ein besseres ersetzen?

Wenn ich ein einfaches PDF-Dokument anklicke, möchte ich doch nicht, dass jedes Mal das ganze Browser-Biest startet. Dass Browser sich als Betriebsysteme aufspielen ist wohl ein Relikt der Browser-Wars (​https://de.wikipedia.org/wiki/Browserkrieg). Die Plugins können niemals so ausgereift sein wie spezialisierte Programme. Für das schnelle Anzeigen auf einen Blick eignen sie sich und dagegen ist auch gar nichts einzuwenden. Doch mich erreichen ständig Anfragen von Kepler-Nutzern, dass sie Dokumente nicht richtig anzeigen oder ausdrucken können. Und jedes Mal stellt sich heraus, dass sie das Dokument gar nicht im dafür vorgesehenen Programm geöffnet haben, sondern im Browser. Ohne überhaupt zu wissen, was sie da tun.

Also gibt es zwei Möglickeiten: Den Nutzern klar machen, dass sie einfach nur auf das richtige Programm wechseln müssen, wenn das Browser-Plugin Unsinn macht. (Das scheint aussichtslos zu sein.) Oder das Plugin deaktivieren :-/.

comment:5 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Oder anders gesagt: Ich verwalte ein Betriebsystem, das einen Browser enthält. Wenn der Browser mehr Zeit braucht, um verwaltet zu werden, als das ganze System (das war mein Grund, von FF auf Chrome zu wechseln), dann liegt da etwas irgendwie schräg …

comment:6 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Summary: eFFPDF-Plugin in Chrome (une ev. Firefox) deaktivierene → PDF-Plugin in Chrome (und ev. Firefox) deaktivieren

comment:7 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

(Mein Laptop hat ein e-Probleeeeeeeeeeeeeeeem, sehr komisch. Was immer ich tippeeee, es hängt eeeees an. ???)
Neustart hat geholfeen ;-).

in reply to:  3 ; comment:8 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Replying to lehm:

Warum noch einen extra PDF-Viewer installieren, wenn doch Edge und FF das wunderbar machen.
Könnte man das Chrome-Plugin nicht durch ein besseres ersetzen?

Die Frage klingt erst einmal berechtigt. Bei näherem Hinsehen muss man sich aber fragen: Wieso gibt es diese Plugins überhaupt und wem dient das?
Software muss immer dem Nutzer dienen, nicht umgekehrt. Dass der Browser das PDF darstellt scheint da erst einmal sehr praktisch. Doch wie sieht da die Entwicklung aus?

  • Jedes Plugin ist auf das jeweilige Produkt spezialisiert und funktioniert nur mit diesem.
  • Von diesen Produkten müssen solche unterschieden werden, die FOSS sind (z.B. Firefox) und proprietäre Software (z.B. Chrome).
  • Zu FOSS: Die Entwickler-Community hat begrenzte Ressourcen. Es ist nicht sinnvoll, dass Entwickler ihre Ressourcen darauf verwenden, ein Plugin zu optimieren, das nur in einem einzigen Programm funktioniert (wie z.B. das FF-PDF-Plugin). Stattdessen ergibt es sehr viel mehr Sinn, dass die Entwickler ihre Ressourcen darauf konzentrieren, Programme zu optimieren, die *auf allen Linux-Systemen* weltweit, vom E-Reader bis zur ISS laufen. Insbesondere auch am Kepler-Gymnasium, gleich, welche Benutzeroberfläche und welchen Browser ich installiert habe.
  • Zur proprietären Software: In die Optimierung von Plugins für proprietäre Browser (wie Chrome, Safari oder Edge) Grips zu investieren, nützt allein der Monetarisierung der dahinterstehenden Firmen. Die dürfen dafür gerne ihre eigenen Angestellten bezahlen ;-).
Last edited 5 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

in reply to:  8 ; comment:9 by lehm, 5 years ago

Wieso es diese Plugins gibt und wem sie dienen (meiner Meinung nach): Die meisten Menschen werden ihre PDFs größtenteils aus dem Browser heraus öffnen, seien es Müllabfuhrpläne der Stadt, Email-Anhänge, Formulare etc. Da erscheint mir es mir logisch, dass Browser diese Möglichkeit gleich mitliefern. Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird und B, viele wahrscheinliche überfordert sind, wenn ein solches Programm fehlt und das Betriebssystem danach fragt. Und den Adobe Reader braucht nun wirklich auch niemand xD.

(Ich finde übrigens, dass PDF Reader ein ähnliches Problem haben wie Browser, sie sind mittlerweile viel zu aufgebläht.)

Womit du sicher Recht hast: Wenn das Plugin als energetisch günstigster Zustand versagt, dann muss es weg (oder durch ein funktionierendes ersetzt werden). Du hast ja gute Gründe genannt, warum es besser deaktiviert werden sollte :-) und ich will dir da gar nicht reinreden!

comment:10 by bau, 5 years ago

Ich muss ein wenig widersprechen: Es ist eine aktuell zu beobachtende Entwicklung, dass sich der Browser nicht nur wie ein Betriebssystem aufspielt sondern eines geworden ist (Bsp: Chromebook). In Chrome laufen mittlerweile APPs.

comment:12 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Hier wäre eine Alternative: ​https://chrome.google.com/webstore/detail/pdf-viewer/oemmndcbldboiebfnladdacbdfmadadm

Zitat:

PDF.js is community-driven and supported by Mozilla Labs. Our goal is to create a general-purpose, web standards-based platform for parsing and rendering PDFs.

This extension provides PDF.js as the default PDF viewer in Chrome.

Also von Firefox nach Chrome herübergeschwappt :-).

comment:13 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Okay, Test hat ergeben: das Problem tritt nur beim PDF-Plugin von FF auf. Von Chrome aus funktioniert es. (Und vom System-PDF-Viewer ebenfalls.)

comment:14 by bau, 5 years ago

Dann vielleicht das Plugin nicht deinstallieren.

comment:15 by lehm, 5 years ago

In Firefox kann man die Standardanwednung zur Öffnung von PDFs doch ziemlich einfach anpassen, oder? Da einfach den System-PDF-Viewer auswählen? Wie leicht sich das für unser Netzwerk konfigurieren lässt, weiß ich leider nicht.

comment:16 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Component: Ich kenne die passende Komponente nicht. → Software: Ubuntu
Milestone: Schuljahr 2021/22 → Image »Jovialer Jochen«
Owner: changed from netzwerk to Rüdiger Kupper
Status: new → accepted

In FF weiß ich zumindest, wie es geht, das für alle voreinzustellen. Also gute Idee.
Ich selbst habe ohnehin immer den System-Viewer eingestellt, daher fallen mir Probleme mit den Plugins auch nicht auf.

comment:17 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Und schauen, ob und wie dasselbe mit Chrome geht.

in reply to:  9 ; comment:18 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Cc: netzwerk added

Replying to lehm:

Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird und B, viele wahrscheinliche überfordert sind, wenn ein solches Programm fehlt und das Betriebssystem danach fragt. Und den Adobe Reader braucht nun wirklich auch niemand xD.

Ich stimme Dir für den privaten Bereich zu. Doch an der Schule trägts das Argument „viele wahrscheinliche überfordert sind, wenn ein solches Programm fehlt und das Betriebssystem danach fragt“ nicht, denn ich sorge dafür, dass das Programm installiert ist. (Das ist auch gar kein Problem, denn ein PDF-Viewer gehört nun mal zur Minimalausstattung wirklich jeder Linux-Distribution, die mir irgendwo, irgendwie, irgendwann untergekommen ist. Ein Mensch, der vor dem Problem steht, dass er keinen installierten PDF-Viewer hat, ist wohl ein Windows-Nutzer. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Last edited 5 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

in reply to:  18 ; comment:19 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Replying to kup:

Replying to lehm:

Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird

Ähm, wieso denn? Mich nervt genau der umgekehrte Fall. Jedes Dateiformat hat ein Programm, das damit am Besten umgehen kann. Der Browser ist das nicht. Mit Office-Dokumenten kommt meine Office-Anwendung am Besten klar (bei uns Libreoffice). Mit PDFs kommt meine PDF-Anwendung am Besten klar (bei uns evince). Mit Audio-Dateien kommt meine Audio-Anwendung am Besten klar (bei uns audacity). U.s.w.
So sehr sich die Firmen auch wünschen, sie könnten ihren Browser zur wollmilchlegenden Eiersau entwickeln: Nein, das hat keinen Zweck. Die ganze Idee ist von vornherein krank.

Last edited 5 years ago by Rüdiger Kupper (previous) (diff)

in reply to:  19 ; comment:20 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Replying to kup:

Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird

Kannst Du mir beschreiben, was Dich daran stört? Die Nutzer klicken auf einen Link im Browser. Es öffnet sich ein neues Fenster, das die Datei darstellt. Das ist in beiden Fällen gleich. Die meisten Nutzer merken nicht einmal, ob der Browser das PDF (unzulänglich) rendert, oder ob ein anderes Programm das (korrekt) tut. Die Usability ist identisch. Der Workflow ebenfalls. Nur dass der eine Workflow zu falschen Ergebnissen führt, der andere zu richtigen.

in reply to:  18 comment:21 by lehm, 5 years ago

Replying to kup:

Replying to lehm:

Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird und B, viele wahrscheinliche überfordert sind, wenn ein solches Programm fehlt und das Betriebssystem danach fragt. Und den Adobe Reader braucht nun wirklich auch niemand xD.

Ich stimme Dir für den privaten Bereich zu. Doch an der Schule trägts das Argument „viele wahrscheinliche überfordert sind, wenn ein solches Programm fehlt und das Betriebssystem danach fragt“ nicht, denn ich sorge dafür, dass das Programm installiert ist. (Das ist auch gar kein Problem, denn ein PDF-Viewer gehört nun mal zur Minimalausstattung wirklich jeder Linux-Distribution, die mir irgendwo, irgendwie, irgendwann untergekommen ist. Ein Mensch, der vor dem Problem steht, dass er keinen installierten PDF-Viewer hat, ist wohl ein Windows-Nutzer. Anders kann ich mir das nicht erklären.

Ja, ich bezog mich hier auf den privaten Bereich, nicht auf die Schule. Und ich bezog mich auf den Otto-Normal-User, wie z.B. meine Eltern, der natürlich Windows als OS nutzt. Und Windows hat mittlerweile auch einen vorinstallierten PDF-Viewer, nämlich den Browser Edge. Und für die Anwendungszwecke der allermeisten Privatleute wird dieser auch ausreichen. Und auch wenn Browser zu wollmilchgebenden Eiersäuen geworden sind, so starten und bedienen sie sich mittlerweile doch sehr flott (zumindest meiner Erfahrung nach. Ich nutze Edge sehr selten, habe daran aber nichts auszusetzen.) Außerdem vermute ich, dass beim Otto-Normal-User der Browser >95% seiner genutzten Software der Browser sein wird. Und vielleicht irgend eine Steuersoftware. Und Moorhuhn (früher). Ich kann hier aber nur über das Desktop-Segment spekulieren, der im privaten Bereich ja immer mehr an Bedeutung verlieren. Das Nutzungsverhalten der Generation Smartphone kann ich überhaupt nicht einschätzen.

in reply to:  20 ; comment:22 by lehm, 5 years ago

Replying to kup:

Replying to kup:

Denn A nervt es, wenn jedes mal ein weiteres Programm gestartet wird

Kannst Du mir beschreiben, was Dich daran stört? Die Nutzer klicken auf einen Link im Browser. Es öffnet sich ein neues Fenster, das die Datei darstellt. Das ist in beiden Fällen gleich. Die meisten Nutzer merken nicht einmal, ob der Browser das PDF (unzulänglich) rendert, oder ob ein anderes Programm das (korrekt) tut. Die Usability ist identisch. Der Workflow ebenfalls. Nur dass der eine Workflow zu falschen Ergebnissen führt, der andere zu richtigen.

Meiner Erfahrung nach ist die Usability überhaupt nicht identisch. Mit Grauen erinnere ich mich an die Zeiten, als der Adobe Reader der Standard schlechthin war. Man wollte ein PDF öffnen und es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis die Software gestartet war und zusätzlich den Arbeitsspeicher bis zur Oberkante zugeballert hat. Und wenn noch kein Reader installiert war, dann wurde man vom Browser aufgefordert einen zu installieren. Bei der Installation aus dem Browser heraus musste man dann etwa 25 Häkchen abwählen, sonst wurden 7 verschiedene Toolbars und der "kostenlose" McAffee Securityscan mitinstalliert und die Startseite des Browsers verstellt. Wie oft musste ich bei meinen Eltern die Yahoo-Toolbar deinstallieren, hätte ich dafür jedes mal einen Euro bekommen... andererseits, sie haben mein Studium finanziert, das kann man Gegenrechnen :D.
Abgesehen von unserem Problem, hier an der Schule, haben die PDF-Plugins beim mir noch nie zu falschen Ergebnissen geführt. Muss aber auch zugeben, das ich bis vor wenigen Wochen immer eine Drittsoftware für PDFs verwendet habe. Bisher vermisse ich die aber nicht.

Unterm Strich glaube ich, dass es für den überwiegenden Anteil der User eine große Erleichterung ist, dass moderne Browser von Hause aus PDFs öffnen können. Das hat mit uns hier an der Schule aber nichts tun, stelle die Plugins aufs Abstellgleis!

Version 1, edited 5 years ago by lehm (previous) (next) (diff)

comment:23 by bau, 5 years ago

Die Realität ist leider eine ganz andere (aktueller Fall):
Kollege macht eine Präsentation (in PowerPoint natürlich). Ein bild soll transparaent über einen Button gelegt werden: Bild aus Internet einfügen, Rechtsklick - Kontouren bearbeiten (geht erstmal vollautomatisch) - Nachbearbeiten, wo es nicht so ganz stimmt - das Ganze ist nach weniger als einer Minute erledigt.
Früher brauchte es dazu eine professionelle Bildbearbeitung und viel KnowHow - heute kann das Office 365.

zweites aktuelles Beispiel:
Kollegin erstellt PowerPoint-Präsentation zu einem Thema. Kaum hat sie einige Begriffe eingefügt schlägt PP ein passendes Skin vor (also wirklich passend zum Thema).

drittes aktuelles Beispiel (aus der Demonstration von OneNote in der Leitungsrunde):
OneNote ist ein "Allesfresser" - wirklich alles kann in die Mappen rein. Bei PDFs zeigt der nicht nur das Icon sondern auf Wunsch auch ein Vorschaubild an - ich muss also noch nicht einmal mehr das PDF öffnen, wenn ich mal kurz eine Info brauche.

Noch mehr Komfort bietet dann die kollaborative Verknüpfung mit Teams über die Cloud - Dokument auf iPad ändern - transparenter Sync - Dokument ist auf dem Laptop oder im Browser geöffnet auch geändert. Kollaboratives Arbeiten inlusive.

Ich bedaure diese Wirklichkeiten, die lassen sich aber nicht aufhalten und erleichtern das Arbeiten eines "Laien" ungemein mit allen und bekannten negativen Nebeneffekten. Ich werde dennoch nicht kapitulieren :-)

comment:24 by lehm, 5 years ago

Auf welche falschen Realitäten beziehst du dich?

Was ich nicht verstehe, ist was daran schlimm sein soll. Warum soll Office das nicht können dürfen? Das vereinfacht doch vieles! Und was du zur kollaborativen Verknüpfung mit Teams und Cloud schreibst, ist doch genau das, was auch Nextcloud bietet. Und Nextcloud versucht auch, so viel wie möglich in einer Umgebung unterzubringen.
Von Apple will ich gar nicht anfangen. Jedesmal wenn ich mit einem Mac erstellte Präsentation sehe, habe ich das Gefühl, man muss der Software nur das Thema des Vortrags mitteilen und die Präsi wird von einer KI automatisch erstellt. Inklusive Inhalte, die nicht nur aus den unendlichen Weiten des WWW stammen, sondern auch von allen iCloud-Daten aller User weltweit (ok, ich übertreibe).

In 10, spätesten 15 Jahren wird eh nur noch gestreamt, da hat keiner mehr ein kiloschweres Gerät in der Tasche oder einen Kühlschrankgroßen PC auf dem Schreibtisch. Ich prognostiziere: In 10 Jahren haben wir alle einen faltbaren Bildschirm in der Tasche, mit einem Chip, auf dem nichts anderes als eine browserähnliche Umgebung läuft. Der Rest passiert auf Serverfarmen.

in reply to:  22 ; comment:25 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

Replying to lehm:

Meiner Erfahrung nach ist die Usability überhaupt nicht identisch. Mit Grauen erinnere ich mich an die Zeiten, als der Adobe Reader der Standard schlechthin war. Man wollte ein PDF öffnen und es hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert, bis die Software gestartet war und zusätzlich den Arbeitsspeicher bis zur Oberkante zugeballert hat. Und wenn noch kein Reader installiert war, dann wurde man vom Browser aufgefordert einen zu installieren. Bei der Installation aus dem Browser heraus musste man dann etwa 25 Häkchen abwählen, sonst wurden 7 verschiedene Toolbars und der "kostenlose" McAffee Securityscan mitinstalliert und die Startseite des Browsers verstellt. Wie oft musste ich bei meinen Eltern die Yahoo-Toolbar deinstallieren, hätte ich dafür jedes mal einen Euro bekommen... andererseits, sie haben mein Studium finanziert, das kann man gegenrechnen :D.

Ja, an diese Zeit erinnere ich mich auch noch lebhaft. "Kostenlose" Spamware, die man nie haben wollte, das war gruselig :-).

Okay, vielleicht bin ich auch einfach etwas betriebsblind als Linux-Admin, weil es für mich so selbstverständlich ist, dass ein PDF-Viewer einfach immer installiert ist – und nicht so aufgebläht und aufdringlich wie Adobe Reader ;-). Bei Windows ist das vermutlich wirklich nicht immer gegeben.

Danke für die Rückmeldung.

Abgesehen von unserem Problem hier an der Schule, haben die PDF-Plugins beim mir noch nie zu falschen Ergebnissen geführt.

Es scheint wohl auch tatsächlich nur das FF-Plugin zu betreffen.
Obwohl @rich: Du sagtest, Du hattest Probleme mit Formeln? War das auch in FF?

in reply to:  25 comment:26 by lehm, 5 years ago

Replying to kup:

Okay, vielleicht bin ich auch einfach etwas betriebsblind als Linux-Admin, weil es für mich so selbstverständlich ist, dass ein PDF-Viewer einfach immer installiert ist – und nicht so aufgebläht und aufdringlich wie Adobe Reader ;-). Bei Windows ist das vermutlich wirklich nicht immer gegeben.

War das eigentlich schon immer so? War das PDF-Format nicht eine Entwicklung von Adobe konnte deswegen lange Zeit nur von Software von Adobe verarbeitet werden? Andererseits kann das ja auch nicht sein, sonst hätte es nicht solche Verbreitung gefunden.

comment:27 by Rüdiger Kupper, 5 years ago

PDF wurde tatsächlich von Adobe entwickelt, eine Weiterentwicklung des Postscript-Formats. Die Spezifikation war aber immer öffentlich verfügbar, so dass generell jeder konforme PDFs erzeugen und lesen konnte. Das Ziel war, ein Austauschformat zu haben, das unabhängig von Hard- und Software garantiert immer gleich aussieht, und das haben sie ja auch geschafft, ein echter Fortschritt.

(Gestern hat es wieder meinen Unterricht gerettet, weil meine schicke animierte Präsentation auf dem Klassenraumrechner konsequent abgestürzt ist. Glücklicherweise hatte ich sie auch als PDF exportiert :-). Erst später fiel mir ein, dass ich die Präsentation auch einfach in der Kepler-Cloud hätte zeigen können. Funktioniert super.)

Die Idee von Adobe war wohl, dass ihr eigenes Programm (Acrobat) so gut sein würde, dass die Leute das kaufen, obwohl das Format ja öffentlich ist. (So funktioniert ja auch andere freie Software. Frei heißt nicht, dass man damit kein Geld machen könnte.) Daher hatte Acrobat und der Acrobat Reader bei PDFs lange Zeit immer die Nase vorn – bis die dann halt zu überladen waren.

comment:28 by bau, 5 years ago

@lehm: Auf welche falschen Realitäten beziehst du dich?
Ich habe nichts von falsch und schlecht geschrieben - bitte genau lesen und nichts hinein-interpretieren!
Schlecht ist an der ganzen Sache die Tatsache, dass drei große Firmen den Markt beherrschen - Rüdiger hat dazu vor Jahren einmal einen sehr lesenswerten Aufsatz geschrieben.

comment:29 by lehm, 5 years ago

@bau: Ich kann dir versichern, mein Comment war absolut nicht provokativ gemeint, mir haben sich einfach zwei Fragen gestellt:

1) Du schriebst "Die Realität ist leider eine ganz andere...", da stellte sich mir die Frage, eine ganz andere Realität als welche?, denn der Vergleich bezog sich meinem Verständnis nach auf einen scheinbaren Ist-Zustand, der aber doch nicht zutrifft.

2)Du schließt deinen Erlebnisbericht mit "Ich bedaure diese Wirklichkeiten" und "...bekannten negativen Nebeneffekten..." und ich wollte aus ehrlichem Interesse nochmal nachfragen, warum du das bedauerst. Das hast du ja jetzt näher erläutert. Die Marktmacht der drei Großen (MS, Apple, Google, nehme ich an?) wächst weiter, da durch die Konsolidierung der Software kleinere Entwickler von Drittsoftware vom Markt gedrängt werden.

An welcher Stelle habe ich da etwas fälschlicherweise oder falsch hinein interpretiert?

@kup: Danke für den kurzen geschichtlichen Abriss :-)

comment:30 by lehm, 5 years ago

Ping

comment:31 by lehm, 5 years ago

Ich habe mir privat übrigens mittlerweile wieder eine Drittsoftware für PDFs installiert...

comment:32 by lehm, 4 years ago

Resolution: → erledigt
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