Opened 5 years ago
Closed 5 years ago
#3974 closed Wunsch (bleibt so)
Anschaffung App Stellarium PLUS
| Reported by: | Stephan Richter | Owned by: | Stephan Richter |
|---|---|---|---|
| Priority: | bald erledigen | Milestone: | Etat 2021 |
| Component: | Fachschaft Physik | Severity: | beeinträchtigt den Unterricht einiger Lehrer |
| Keywords: | Cc: | tabletteam, physiklehrer, horn |
Description
Oben genannte App (gewünscht von @ort - @rich schließt sich an) könnte über den Fachschaftsetat angeschafft werden.
- Für alle Physikkollegen?
- Lizenzen für Schüler, z.B. für eine Astronomie AG?
Kosten: 15 EUR pro Lizenz - ab 20 Lizenzen 50% Rabatt.
Change History (12)
comment:1 by , 5 years ago
| Milestone: | Schuljahr 2020/21 → Etat 2021 |
|---|
comment:2 by , 5 years ago
| Cc: | added |
|---|---|
| Owner: | changed from to |
| Status: | new → assigned |
comment:3 by , 5 years ago
Einsatzszenario ist sicherlich am ehesten draußen im Rahmen einer Astronomie AG.
Ich persönlich habe für sowas gerade keine Zeit, würde aber in den nächsten Jahren gern einmal sowas anbieten.
Insofern können wir das auch erst anschaffen, wenn es gebraucht wird. Insbesondere wenn aktuell kein Bedarf bei den Kollegen besteht (mir reicht die Installation auf den Rechnern).
(Ansonsten spricht nichts dagegen die Schüler-Geräte im Rahmen von AGs auch draußen zu verwenden.)
comment:4 by , 5 years ago
Gibt es eigentlich den Basiskurs mut Schwerpunkt Astronomie noch bzw. wieder? Für den wäre das wirklich super, wenn die Schüler die Geräte mit raus nehmen dürfen.
comment:5 by , 5 years ago
Ja, den könnte es geben. Aber die App gibt es doch auch kostenlos, oder? Als ich Astronomie gemacht habe, habe ich die immer verwendet. Aber vielleicht kann eine bezahlbare mehr. ?
comment:6 by , 5 years ago
Das wäre super, wenn wir diesen Kurs anbieten könnten. Nicht, dass ich mich mit Astronomie groß auskenne, doch ein Gymnasium, das den Namen "Kepler" trägt, muss eigentlich Astronomie bieten.
Und ja, natürlich: Stellarium ist FOSS = "Free and Open Source Software". Das bedeutet, dass jeder Mensch diese Software kostenfrei und nach seinem eigenen Belieben nutzen darf ("free" wie in "free speach" UND "free" wie in "free beer"). Daran halten sich auch alle: In allen Linux-Distributionen und auf allen Android-Geräten gibt es Stellarium als FOSS. Nur unser neuer Lieblingsfreund Apple glaubt, es anders machen zu können: Im Apple-Store gibt es das normale "Stellarium" gar nicht erst. Wer auf Apple-Geräten Stellarium nutzen will, wird gezwungen, das veränderte "Stellarium plus" herunterzuladen: Angeblich bietet dieses Programm irgend welche Verbesserungen gegenüber dem FOSS-Programm (doch die werden nirgends richtitg erläutert).
Das Ergebnis ist also, dass Apple-Nutzer in jedem Fall Cash an Apple zahlen müssen, wenn sie Stellarium nutzen (oder auch nur ausprobieren) wollen – ein Programm, dass es im ganzen Rest der Welt kostenlos gibt.
Dass dieses Geschäftsgebahren von Apple nicht akzeptabel ist, brauche ich wohl kaum zu erwähnen und ich bin damit mehr als unzufrieden. Daher plädiere ich wirklich dafür, Stellarium auf allen anderen Geräten zu nutzen, aber nicht auf den Apple-Geräten. Ausnahme, wenn es wirklich den krassen Mehrwert bietet, der das Geld wert wäre (bei einem Astro-Kurs könnte ich mir das vorstellen).
follow-up: 9 comment:7 by , 5 years ago
Im Übrigen: es gibt viele legitime Wege, mit FOSS Geld zu verdienen. Dafür gibt es inzwischen tausende Beispiele. Die Nextcloud-Software ist nur ein einziges davon.
Das Originalprogramm zu verbergen und nur eine kostenpflichtige (leidlich modifizierte) Version anzubieten, wie Apple es tut, ist eher nicht legitim. Rechtlich aber abgesichert. Die Frage ist einfach, ob wir als Nutzer das mit machen oder nicht.
comment:8 by , 5 years ago
| Cc: | added |
|---|
- @horn
- ich setze Dich hier auf CC, weil ich an Deiner Meinung interessiert bin. Bitte mal den Ticketverlauf lesen, vielleicht hast Du etwas beizutragen.
comment:9 by , 5 years ago
Replying to kup:
Im Übrigen: es gibt viele legitime Wege, mit FOSS Geld zu verdienen. Dafür gibt es inzwischen tausende Beispiele. Die Nextcloud-Software ist nur ein einziges davon.
Das Originalprogramm zu verbergen und nur eine kostenpflichtige (leidlich modifizierte) Version anzubieten, wie Apple es tut, ist eher nicht legitim. Rechtlich aber abgesichert. Die Frage ist einfach, ob wir als Nutzer das mit machen oder nicht.
Ich muss jetzt hier doch nochmal darauf hinweisen, dass der Preis von Apps im Appstore vom App-Entwickler festgelegt wird, nicht von Apple (ja, es gibt eine Pauschalgebühr, und das finde ich auch doof). Trotzdem gibt es zahlreiche FOSS-Apps, die kostenlos dort verfügbar sind.
Und es steht natürlich jedem frei (auch dir Rüdiger ;)) einen iOS-Port von Stellarium kostenlos im AppStore anzubieten.
comment:10 by , 5 years ago
Ja, das stimmt ;-).
Ich kenne das Preisschema von Apple auch nicht genau, habe aber im Radio gehört, dass der größere Teil des Geldes, was die Kunden für die kostenpflichtigen Apps zahlen, bei Apple landet und nicht beim Entwickler. Es ist also nicht so sehr attraktiv (zumindest nicht wegen des Geldes), für den Apple-Store zu entwickeln. Aber dafür ist das Prestige hoch ;-).
comment:11 by , 5 years ago
Oh, und man braucht dafür einen "Apple Developer Account", der kostet schlappe $99 jährlich. Da wundert es fast, dass es dennoch viele FOSS-Apps im Store gibt…
comment:12 by , 5 years ago
| Resolution: | → bleibt so |
|---|---|
| Status: | assigned → closed |
Insgesamt lese ich das so raus, dass kein Bedarf für eine iOS-Version besteht. Es ist ja auch allen Linux-Rechnern drauf und auch auf alle Laptops kann es installiert werden.
Stellarium ist auf den Klassenraumrechnern und in den Computerräumen installiert. Wenn ihr meint, dass Anschaffung für die Tablets sinnvoll ist (wäre es ja nur, wenn die Schüler mit den Tablets nach draußen gehen sollen – ist das überhaupt erlaubt?), rechne ich das gerbe über den Physiketat ab. Würde dann aber das Tabletteam bitten, die App zu kaufen ubd zu installieren.