#1560 closed Aufgabe (erledigt)
Trusty-Image für Linuxmusterclients erstellen.
| Reported by: | Rüdiger Kupper | Owned by: | Rüdiger Kupper |
|---|---|---|---|
| Priority: | bald erledigen | Milestone: | Linbo-Image (Trusty) |
| Component: | Webdienst: Linuxmusterlösung | Severity: | beeinträchtigt keinen Unterricht |
| Keywords: | Cc: | bau, jas |
Description
Es gibt ein fertiges cloop zum Herunterladen (http://www.linuxmuster.net/blog/2014/04/der-neue-ubuntu-client-ist-da/), das basiert aber auf der 64-Bit-Version, ist also für unsere Clients (Notebooks in der NwT, Klassenraumrechner) nicht zu verwenden.
Das Image muss also neu erstellt und für uns angepasst werden. Wie das geht steht im Linuxmusterwiki und in meinen Merklisten:
Change History (8)
comment:1 by , 12 years ago
comment:2 by , 12 years ago
| Status: | new → accepted |
|---|
comment:3 by , 12 years ago
Habe unser 12.04-Image auf 14.04 upgedatet.
- nutzt die linuxmuster-client-Pakete nicht, sondern ist angebunden wie unsere LtspServer
- TODO: Einige Anpssungen fehlen noch, etwa das feste Vorgeben der Panel-Leiste, siehe LtspServerAufsetzen
- Es ist ein 32-Bit-Ubuntu, damit es auch auf den alten Notebooks läuft(?). Für unsere neuen Clients sollten wir bei Gelegenheit ein 64-Bit-Image neu erstellen.
comment:4 by , 12 years ago
| Resolution: | → erledigt |
|---|---|
| Status: | accepted → closed |
Die lokale Trusty-Installation läuft, das Image liegt auf dem paedml, aber man bekommt es von dort nicht herunter (siehe ticket:1592).
Ich bin derzeit unschlüssig, was ich von der Linuxmuster-Methode halten soll:
- Linbo überzeugt mich nicht. Der ganze Vorgang der Imageerzeugung und -verteilung wirkt schwerfällig (derzeit funktioniert er nicht einmal). Der einzige sichtbare Vorteil ist, dass die Clients danach auch netzunabhängig verwendet werden können. Für die Laptops natürlich ein Killerargument. Für alle anderen Rechner aber nicht. Und hab ich nicht im Ohr, dass die Schüler Laptops gar nicht so dringend brauchen? Jedenfalls gab's dafür dieses Jahr kein Geld...
- Der ganze Vorteil der Virtualisierung, die wir endlich umgesetzt hatten, ist dahin. Ich hab heute wieder fünf Stunden in einem Stützpunkt ohne Tageslicht gesessen und mehr und mehr die Geduld verloren. Im Gegensatz dazu kann ich die virtualisierten LtspServer von zuhause aus warten. Sogar von jedem Punkt der Erde aus, wo's WLAN gibt.
- Die Flexibilität des LTSP fällt ebenfalls weg. Ich kann nicht eben mal von zuhause aus ein neues Programmpaket installieren und die Clients booten einfach mal schnell neu. Es muss ein neues Image generiert werden, dann per Linbo-Remote (was ich noch nicht getestet habe) ausgerollt. Für diese Zeit stehen die Clients nicht zur Verfügung. Wie gesagt, schwerfälliger als LTSP.
- Die Methode eines Musternutzers, dessen Konfigurationen jedem normalen Nutzer übergebraten werden, widerstrebt mir ebenfalls etwas. Das kommt mir sehr windowshaft vor :-). Von Unix/Linux bin ich eher gewohnt, dass es seinen Nutzern individuelle Anpassungen erlaubt. Die Linuxmusterlösung erlaubt auch nutzerindividuelle Konfigurationen, diese müssen aber für jede einzelne Anwendung konfiguriert werden. Ich sehe hier den Vorteil nicht, jedenfalls nicht, seitdem wir unseren Cronjob laufen haben, der nächtlich ein skeleton der Defaultkonfigurationen an die Nutzer verteilt. Das kommt mir flexibler und eleganter vor als der Musternutzer. Zumal die Linuxmusterlösung hierzu einen Verlinkungsmechanismus verwendet, den ich noch nirgends sonst in der Linuxwelt gesehen haben (Stichwort: "Home auf Server").
Zudem ist die Idee dieser Verlinkung von Config-Verzeichnissen schon jetzt nicht mehr kompatibel mit der aktuellen Linux-Struktur. Inzwischen stehen die meisten Konfigurationen nämlich nicht mehr in versteckten Dateien im Homeverzeichnis (wie die Linuxmusterlösung annimmt), sondern in derdconf-Datenbank, einer monolithischen Datenbankdatei, die den Verlinkmechnismus der Linuxmusterlösung aushebelt. (Mich wundert, dass das auf der Linuxmusterliste noch kein Thema ist. Vermutlich, weil bisher alle auf 12.04 gelaufen sind, da war dconf noch kein großes Thema. Ab 14.04 ist es das aber.)
Wenn das Hoch-/Runterladen der Images mit Linbo schnell und sicher funktioniert, ist es sicher eine Option. Solange das aber derartig viel Zeit in Anspruch nimmt wie heute (ich habe darauf mehrere Stunden verwendet, ohne es zum Laufen zu bekommen), ist es keine Option.
Momentan überlege ich, noch die dritte Option zu testen: Ltsp-Fat-Clients mit unseren neuen Boards. Die bräuchten dann nicht einmal SSDs, sondern nur genug Speicher, den wir ja haben, wenn ich Jens recht verstanden habe. Einziger Nachteil wäre, dass diese Clients nicht ohne Netzanschluss lauffähig sind.
Dieses Ticket ist jedenfalls grundsätzlich erledigt.
comment:5 by , 12 years ago
Das Image läuft und ist mit den Linbo-Rechnerklassen ubuntu und schueler verknüpft. Die neuen Maschinen können also mit dem Image versehen werden, und dann schaun mer mal :-).
Kleines Problem, das heute aufgetreten ist: Man kann das Linbo an den neuen Maschinen leider nicht bedienen, weil es die USB-Maus und -Tastatur nicht erkennt. Weiß jemand, wie man ihm das beibringt?
Ich muss sagen, das Linbo nervt mich bereits jetzt mit seinen Krankheiten, und wir haben es noch nicht einmal ernsthaft in Betrieb...
Jas schreibt derzeit alle MACs der neuen Rechner auf, so dass wir sie direkt in die Linbo-Konfig schreiben können. Doch die Images müssen von Zeit zu Zeit auf den Rechnern upgedatet werden, und dazu braucht man eine funktionierende Maus...
comment:6 by , 12 years ago
Komisch: Linbo hatte noch nie Schwierigkeiten mit USB-Tastatur oder Maus?
Kann höchstens sein, dass unsere Hardware für den verwendeten Kernel mal wieder zu neu ist - das gibt sich bei einem Update auf dem Server schnell.
Allerdings haben die Kisten alle zweimal PS/2-Anschluss für Maus und Tastatur - wir haben noch massenweise USB zu PS/2 - Adapter in grün (Maus) und grau (Tastatur), die sollten das Problem richten.
comment:7 by , 12 years ago
Schon. PS/2 funktioniert, wie Sebastian heute schon getestet hat. Aber wenn wir erst mal in jedem Klassenraum und dem Computerraum Linbo-Rechner haben, wollen wir nicht mit einer PS/2-Maus und Tastatur durch die Räume tingeln, um die Images zu aktualisieren.
comment:8 by , 12 years ago
Ich zitiere mich selbst: "wir haben noch massenweise USB zu PS/2 - Adapter in grün (Maus) und grau (Tastatur), die sollten das Problem richten."
Will heißen: Die USB-Teile werden im Kasten mit einem USB->PS/2-Adapter versehen, damit ist das Problem gelöst.
Äh, die Merklisten sind natürlich für das LTSP-Setup. Das Einrichten des Linuxmuster-Images sollte einfacher sein.
--> in den Milestones nachsehen, wie ich das gemacht hatte: